Berichte Fussball Männer Saison 2018/2019


Versöhnlicher Jahresabschluss, unsere Männer gewinnen mit kämpferischer Teamleistung auswärts ihr letztes Hinrundenspiel

Tore: 0-1 Rene Fischer (10.Min.), 0-2 Alexander Käppler (32.Min.), 1-2 Richard Barth (89.Min.) 

Quelle: TLZ Gotha, 10.12.2018 

Die Winterpause haben die Kreisoberliga-Fußballer des SV Westring Gotha zuletzt regelrecht herbeigesehnt. Mit aufgrund von Verletzungspech und Speeren ausgedünnter Personal-Decke hatten es die Aufsteiger schwer an ihren starken Start in die Saison anzuknüpfen. Zuletzt gingen sie zweimal hintereinander leer aus. Gegen Spitzenteam Ifta nur knapp 0:1, gegen Vacha (Platz 10) aber stand die Not-Elf von Karen Danielyan gänzlich auf verlorenem Posten.

Der Coach schnürte im Heimspiel am gestrigen Sonntag auch wieder selbst die Fußballschuhe, um die Lücken zu schließen. Gegen den Mitaufsteiger SV Normania Treffurt musste Westring Gotha im strömendem Regen letztlich aber mit 1:2 die nächste Niederlage einstecken.

Damit geht es für Westring in der Tabelle weiter abwärts von Rang fünf runter auf Platz sieben. Ob die Elf dort überwintern wird, steht noch nicht fest. Schon ein Unentschieden würde dem punktgleichen Kreisrivalen Apfelstädt (aktuell 8., 19 Punkte) im Nachholspiel gegen Vacha am Sonntag reichen, um mit Westring den Platz zu tauschen.

Mit Treffurt verlor Gotha erneut gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte. Und wie davor Vacha, fand auch Treffurt mit kämpferischer Einstellung und aggressivem Zweikampfverhalten die passenden Mittel.

Die ersten zehn Minuten bestimmten die Hausherren noch das Geschehen. „Ein leichter Abwehrschnitzer wurde uns dann wieder zum Verhängnis und wurde mit dem 0:1 bestraft. Den Rest der ersten Halbzeit haben wir dann hergeschenkt “, so Co-Trainer Rüdiger Barth. So konnte Alexander Käppler weiter für die Gäste erhöhen (32.). Und noch vor der Pause hätte Treffurt den Sack mit 3:0 zumachen können, verpasste die Chance aber.

Doch auch Gotha hätte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken können. Barth: „Es gab genügend Chancen“. Doch unter anderem Hotak (Latten-Kopfball) und Roshkow ließen Riesenmöglichkeiten ungenutzt.

Barth: „Die zweite Hälfte lief etwas besser. Treffurt lauerte meist auf Konter – wurden aber kaum gefährlich. Leider sind wir erst in den letzten zehn Minuten aktiver geworden – trotzdem wäre sogar noch ein Unentschieden drin gewesen“. So staubte Richard Barth nach Vorarbeit von Roman Schmick zum 1:2-Anschluss (89.) ab. In der Nachspielzeit ließ Schmick seine Großchance dann ungenutzt.


Ohne Käppler verlieren unsere Männer ihr letztes Heimspiel 2018

02.12.2018 

Dass Mitte der zweiten Hälfte das Mikrofon des Stadionsprechers seinen Geist aufgab, passte sinnbildlich zum letzten Heimauftritt des SV Normania Treffurt in diesem Jahr. Gegen die SG Ruhla/Wutha-Farnroda funktionierte gestern beim Neuling vorn und hinten nicht viel, so dass die Werrastädter beinahe folgerichtig mit 1:3 (1:2) unterlagen.

In dem niveauarmen Spiel, in dem serienweise Bälle in den Füßen eines Gegenspielers landeten, bot auch der Gast spielerisch nur Magerkost. Doch das reichte, weil die Werrastädter am 1.Advent schon vorweihnachtliche Geschenke verteilten. Dabei ging es für die Normannen, bei denen kurzfristig Torjäger Alexander Käppler (erkrankt) ausfiel, optimal los. Gleich die erste echte Chance der Partie führte zum 1:0. Ivo Hattenbach setzte sich gegen ungeschickt verteidigende Ruhlaer auf der rechten Seite gekonnt durch und brachte den Ball in die Mitte zu Matthias Mann, der flach ins Eck einschoss (8.). Die Freude hielt nicht lange an, denn schon in der 14.Minute fiel den Treffurtern ihr Torwartproblem auf die Füße. Dominic Hennings eigentlich harmlosen Flankenball ließ Robert Hitzigrath – der Kapitän ist schon Normanias Keeper Nr.8 in dieser Saison (!) – durchrutschen. Ansonsten machte er seine Sache auf ungewohntem Posten gar nicht mal so schlecht. Beim 1:2 (32.), als Tommy Mengis an einem Diagonalball vorbeischlug, war er machtlos. Erneut Henning drang ungestört in den Strafraum ein und traf platziert ins lange Eck.

Total konfus verliefen die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff, ehe Steve Fuchs mit einem Schrägschuss aus 14 Metern auf 1:3 erhöhte. Hitzigrath bekam noch die Finger dran, der Ball kullerte jedoch ins Tor. Normania mühte sich, mehr als ein gefährlicher Distanzschuss von Leon Böttger,

als Maik Nicolai stark parierte (80.), war aber nicht zu notieren. Da hätte die Partie längst entschieden sein können. Denn ein klarer Elfmeter, als ein Verteidiger einen Schuss von Robert Langlotz mit der Hand abwehrte, blieb den Gästen verwehrt und bei einem Konter rutschte Grabow ebenso wie Hitzigrath am Ball vorbei. Kurz vor Ende hatte Normania erneut Glück, dass der aus Falken stammende und jetzt in Erfurt lebende Schiedsrichter C.Dittrich es bei einer Notbremse nicht Rot, sondern Gelb zückte. 

Aufstellungen:

Treffurt: Hitzigrath – Mengis, Hattenbach, Richardt, Manegold, Mann, Meng, Fischer, Böttger, Bondzio, Fischer (77.Aderhold), Müller. 

Ruhla: Nicolai – Omachonu (85.Wilhelm), N.Fuchs, von Roda, Tchamako, Wichate, Grabow, S.Fuchs, Müller, Langlotz (72.Mohammadi), Henning.

Tore: 1:0 Mann (8.), 1:1, 1:2 Henning (14./32.), 1:3 S.Fuchs (55.). 

 

(Quelle: TLZ, 03.12.2018)  

 

Die Bilder wurden von Bernd Hattenbach bereitgestellt.


Aus für unsere Männer auswärts im Kreispokal-Achtelfinale

Spielbericht von der Homepage Sundhausen

Im Achtelfinale des Kreispokals Westthüringen durfte der Aufstiegsaspirant Sundhausen schonmal Kreisoberligaluft schnuppern. Das sie mit den Gästen mehr als nur mithalten konnten, bewiesen die Sundhäuser bereits nach 16 Minuten durch T. Meisels Führungstreffer und fünf Minuten vor der Pause durch Werners 2:0. Beide Treffer waren weder besonders hart, noch platziert geschossen und ließen den Gästetorhüter nicht gut aussehen. Die 2-Tore-Führung zur Pause war zwar verdient, wirklich geglänzt haben die Hausherren an diesem Tag jedoch nicht. 

Treffurt kam schwungvoll aus der Halbzeitpause und wollte sich noch nicht aufgeben. Sofort ergab sich eine gute Möglichkeit, die im letzten Moment am Sundhäuser 5-Meterraum geklärt wurde. Der sich dabei ergebende Konter wurde blitzschnell über T. Meisel gefahren, der über die linke Seite kommend zum 3:0 traf. Dieser Treffer verursachte bei den Gästen den moralischen Genickbruch. Ohne viel Gegenwehr erhöhte Riedel kurz darauf in der 50.Minute durch einen Schuss aus 16 Metern zum 4:0. Weitere 3 Minuten darauf sorgte T. Meisel mit seinem dritten Tor für den 5:0-Endstand. Größter Aufreger in der verbleibenden halben Stunde stellte die Spielunterbrechung in der 88.Minute durch Schiedsrichter Gröbel dar. Der ansonsten souveräne Referee verletzte sich das Knie, leitete aber nach der Unterbrechung die Partie trotz schmerzendem Gelenk tapfer weiter.


Unsere Männer blamieren sich im Auswärtsspiel

11.11.2018 

Wie in vielen Orten läuteten gestern auch die Gumpelstädter Karnevalisten 11.11 Uhr mit dem Sturm aufs Rathaus die „fünfte Jahreszeit ein. Mindestens genauso viel Spaß wie der GCV hatten am Nachmittag die Fußballer der Moorgrund-Gemeinde beim Sturm aufs Treffurter Tor. Sieben Mal drückten die Gastgeber den Ball ins Gehäuse der Gäste. Zum Leidwesen von Christopher Stoll, der trotz angerissenem Meniskus sich nach zwei Jahren erstmals wieder zwischen die Pfosten stellte.

Schon nach vier Minuten musste der Bruder vom verletzten Stammkeeper Carsten hinter sich greifen – überwunden von Mitspieler Robert Hitzigrath, dessen Rettungsversuch an der Strafraumgrenze misslang. Schon da ahnte Normanias Trainer wohl Schlimmes. „Ich weiß gar nicht, weshalb ich auswärts überhaupt noch mitfahre?“, fragte Christian Richwien seine Schützlinge. Die wachten dann auf und konnten das Geschehen über weite Strecken der ersten Hälfte ausgeglichen gestalten, auch weil bei den Gumpelstädtern viel Sand im Getriebe war. Treffurts beste Chance zum Ausgleich besaß Alexander Käppler, als er nach tollem Flugball von Tommy Mengis den Ball aber zu weit am Torhüter vorbeilegte. Bei zwei, drei Flügelläufen von Käppler fehlten davor und danach die Abnehmer im Zentrum. Wie aus dem Nichts baute Gumpelstadt mit der zweiten Großchance die Führung aus. Nach Lupfer von Otto über den herausgelaufenen Stoll schoss Fabien Klinzing ein. Noch vor dem Wechsel legte wiederum Klinzing nach.

Nach der Pause konnten einem die mitgereisten Treffurter Fans leid tun. Der Gast leistete kaum noch Gegenwehr und ließ sich noch vier Gegentore einschenken, das siebte übrigens vom gelernten Schlussmann Philipp Tischer.  

 

Aufstellung Treffurt: Christopher Stoll – Manegold, Hitzigrath, Müller (75.Wagner), Mann (72.Meng),

Bondzio (64.Fischer), Mengis, Hattenbach, Wallstein, Richardt, Käppler.

Tore: 1:0 Hitzigrath (4./ET), 0:2, 0:3 Klinzing (40./45.), 0:4 Otto (64.), 0:5 Kämpf (70.), 0:6 Otto (73.), 0:7 Tischer (83.) 

 

(Quelle: TLZ, 12.11.2018)


Männer drehen nach Pausenrückstand auf und gewinnen deutlich

04.11.2018 

Treffurt und seine Torhüter – in der laufenden Saison ist das eine Geschichte für sich. Nachdem sich Routinier Maik Nollner breitschlagen ließ und sich vorige Woche wieder zwischen die Pfosten stellte, beendete Verletzungspech gestern vorerst sein Comeback. Mit Schmerzen im Oberschenkel musste Nollner in der 38.Minute vom Feld. Für ihn ging mit Robert Aderhold bereits der sechste verschiedene Treffurter in dieser Serie ins Gehäuse. Er hatte nur wenig zu tun und durfte sich am Ende mit Normania über einen klaren 5:1-Sieg gegen den FC Eisenach II freuen.

Von Beginn an war zu spüren, dass die Werrastädter die 1:6-Schlappe von Kaltennordheim vergessen machen wollten. Normania war sofort spielbestimmend, im Abschluss fehlte jedoch bei Möglichkeiten von Matthias Mann und Alexander Käppler die Präzision. Wie aus dem Nichts ging dagegen Eisenachs Not-Elf – mit Ex-Manager René Koch als Libero und dem reaktivierten Patrick Gersdorf – nach einer halben Stunde in Führung. Nach einem Treffurter Ballverlust im Vorwärtsgang erkannte Lars Striegl schnell die Situation und hob den Ball aus etwa 35 Metern über den machtlosen Nollner ins Tor. Normania zeigte sich davon unbeindruckt, ein Tor wollte bis zum Halbzeitpfiff jedoch nicht gelingen.

In der Pause fand Trainer Christian Richwien die richtigen Worte. Seine Elf spielte konzentriert weiter und wurde schließlich belohnt. Den Bann brach in der 52.Minute der gut aufgelegte Philipp Richardt,

dessen 18-m-Schuss zum Ausgleich abgefälscht wurde. Treffurt hielt anschließend das Tempo hoch. Mit einem gekonnt um die Mauer gezirkelten Freistoß erzielte Robert Hitzigrath das 2:1 (60.) und als Alexander Käppler sieben Minuten später den Vorsprung ausbaute, war Eisenachs Gegenwehr endgültig gebrochen. Nun ging es Schlag auf Schlag. Maurice Meng ließ einen Eckball per Kopf zum 4:1 abtropfen (70.) und gleich beim nächsten Angriff stellte Käppler, schön freigespielt von Richardt, mit seinem zweiten Treffer den 5:1-Endstand gegen biedere Eisenacher her.

Aufstellungen: 

Treffurt:  Nollner (38.Aderhold) – Richardt, Leise (69.Meng), Bondzio, Mengis (82.Böttger),  Mann, Hattenbach, Käppler, Hitzigrath, Fischer, Müller. 

FCE II:  Kindermann – Koch (73.Tikwe), Al Ayoubi, Gersdorf, Schorneck, Mahamud, Ender, Hetzer, Heuse, Kehr, Stiegl. 

Tore:  0:1 Striegl (31.), 1:1 Richardt (52.), 2:1 Hitzigrath (60.), 3:1, 5:1 Käppler (67./72.), 4:1 Meng (70.).  

 

(Quelle: TLZ, 05.11.2018)  

 

Die Bilder wurden von Bernd Hattenbach bereitgestellt.


Männer verlieren auswärts klar, konnten die vielen Ausfälle (Müller, Leise, Möller...) nicht kompensieren, Nollner im Tor

28.10.2018  

Sein Comeback im Gehäuse hatte sich Maik Nollner mit Sicherheit anders vorgestellt. Der Mannschaftsleiter der Treffurter Kreisoberligaelf, der vor fast zwei Jahren seinen letzten Pflichtspieleinsatz hatte, zog gestern wieder die Torwarthandschuhe an, musste jedoch im Auswärtsspiel bei Fortuna Kaltennordheim trotz guter Leistung sechsmal den Ball aus dem Netz holen.

Dabei hatte es für Nollners Team gut begonnen. Mit einer „verunglückten“ Flanke schaffte Matthias Mann die frühe Führung (7.). Danach gerieten die Normannen gegen immer stärker auftrumpfende Platzherren richtig unter Druck und mit 1:6 gehörig die Räder.

Nach Eckball von Robin Wieber stellte zunächst Daniel Wolf in der 19.Minute den 1:1-Gleichstand her. Dieser gab den Platzherren die Sicherheit, um das Spiel an sich zu reißen. Bei einem Schuss von Thomas Markert zeigte Maik Nollner eine erste gute Parade. Der Routinier stand bis zum Schlusspfiff serienweise im Brennpunkt und verhinderte ein höheres Debakel. Machtlos war er bei Hess‘ Doppelschlag (39./44.) zum Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste aus Treffurt rein gar nichts mehr zu bestellen. Das Spiel machten ausschließlich die Kaltennordheimer, für die erneut Hess, Wieber und Heym vom Elfmeterpunkt das halbe Dutzend voll machten. Der Schussversuch von Alexander Käppler in der 82.Minute war die einzige zwingende Tormöglichkeit für die Normannen in Hälfte zwei.  

 

Aufstellung Treffurt:  Nollner; Richardt, Manegold, Mann, Böttger, Bondzio, Meng (72. Leise), 

Hattenbach (46. Aderhold), Käppler, Mengis, Hitzigrath. 

Tore:  0:1 Mann (7.), 1:1 Wolf (19.), 2:1, 3:1, 4:1 Hess (39., 44., 55.), 5:1 Wieber (67.), 6:1 Heym (90./FE)  

 

(Quelle: TLZ, 29.10.2018)


Trotz Überlegenheit verlieren Männer unglücklich Zuhause

Spielbericht von der Apfelstädter Homepage:  

Unsere Apfelstädter Elf wusste genau, bei wem sie sich nach Spielende bedanken musste. Torwart Wagner wurde von seinen Vorderleuten herzlich beglückwünscht. „Wir haben ihn richtig hochleben lassen“, sagte Trainer Schmidt über den Keeper, der mit vielen starken Paraden großen Anteil am knappen und auch glücklichen Auswärtssieg in Treffurt besaß. Da Stammtorwart Rose im Urlaub weilt, sagte Wagner rechtzeitig für das Duell zu – und enttäuschte keineswegs.

Im schönen Normannsteinstadion entwickelte sich vom Start weg eine flotte Partie zwischen zwei offensiv eingestellten Teams. Treffurt besaß eine erste Chance per Kopf, doch lenkte Wagner den Ball zur Ecke (14.). Insgesamt aber hatte Apfelstädt das Geschehen im Griff und ging nach einem schönen Konter in Führung. Hornig, zurück vom Bundeswehreinsatz, steckte den Ball perfekt in die Schnittstelle der Abwehr und setzte Springer in Szene. Dieser umkurvte noch Aushilfskeeper Rautenhaus und schob zum 0:1 ein (19.).

Die Gastgeber, die mit ihren schnellen Außen immer wieder für Gefahr sorgten, egalisierten aber noch vor der Pause. Bei einem langen Ball machte sowohl unsere Abwehr als auch Wagner einen unglücklichen Eindruck und es war Käppler, der das verdiente 1:1 per Kopf erzielte (34.). Zudem musste die Eintracht eine Schrecksekunde überstehen, da Güntner gegen Ende der ersten Halbzeit eine Blessur erlitt und signalisierte, nicht weiterspielen zu können.

Für ihn kam Bernhardt in die Partie und sah mit an, dass nur eine Minute nach Wiederanpfiff der zweite Apfelstädter Treffer fiel. Einen harmlosen Schuss ließ Rautenhaus – der eigentlich Feldspieler ist – prallen und brachte so den nachsetzenden Voigt ins Spiel, welcher den Ball ins Tor spitzelte (46.). Als nach einer Stunde erneut Voigt zur Stelle war und mit einem herrlichen Schlenzer über Rautenhaus hinweg das 3:1 erzielte, schien Apfelstädt auf Kurs (60.). Hornig und Springer vergaben sogar noch klare Chancen zum 4:1.

Doch die größeren Spielanteile langen nun klar bei Treffurt, dass immer wieder anstürmte, aber das Spielglück zunächst nicht auf seiner Seite hatte. So scheiterte Böttger am Pfosten (70.), Käppler kam allein vor Wagner nicht an diesem vorbei (73.). Der Anschluss resultierte eher zufällig aus einer langen Flanke von Mann, die durch alle Spieler hindurch ins Eck fiel (78.).

Die Gastgeber waren nun wieder im Spiel und drückten mit Vehemenz auf den Ausgleich. Apfelstädt stand sehr defensiv und verteidigte den knappen Vorsprung mit viel Engagement. Dennoch wurde es noch mehrfach brenzlig. So bei Hattenbachs uneigennütziger Ablage auf Richardt, der aber neben den Ball grätschte (82.). Auch lief Mann erneut allein auf Wagner zu, doch verhinderte dieser mit einem tollen Reflex den Ausgleich (88.). Treffurt biss sich auch in der Folge die Zähne aus, ehe Schiedsrichter Wartmann zur Erleichterung unserer Elf abpfiff.

„Treffurt ist eine gute Truppe. Man hat gemerkt, dass sie keinen Stammkeeper haben. Sie hätten sich das Unentschieden verdient gehabt, aber man muss so eine Führung auch mal über die Bühne bekommen. Heute hatten wir das Glück auf unserer Seite“, meinte Trainer Schmidt. 

 

Die Bilder wurden von Bernd Hattenbach bereitgestellt.


Auswärtssieg: Männer nehmen Revanche

für die Kreispokalfinalniederlage 2017


Kreispokal 3.Runde: Männer siegen auswärts nach Heimschlappe


Schwarzer Tag für unsere Männer im Heimspiel,

erste Niederlage seit 14.06.2015 Zuhause

03.10.2018  

Vernichtend mit 0:8 (0:3) unterlag Normania Treffurt in der Fußball-Kreisoberliga gegen den Mosbacher SV.

Wie schwer der verletzungsbedingte Ausfall von Torhüter Carsten Stoll wiegt, wurde mehr als deutlich. Erst recht gegen eine Mannschaft wie den Mosbacher SV mit einer geballten Offensivkraft. Dabei sah es in den Anfangsminuten nicht nach einem Debakel aus, denn die Gäste zeigten Respekt nach den guten Ergebnissen der Normannen. Angriffe liefen ausnahmslos Richtung Mosbacher Tor, das von Maurice Leise (2.) und Alexander Käppler (4./5.) ins Visier genommen wurde. Doch die erfahrenen Gäste machten gleich mit ihrem ersten Angriff das 0:1 durch Kevin Spittel (7.), dessen harmlosen Ball Ersatzkeeper Lucas Möller durch die Arme gleiten ließ. Dennoch spielten die Normannen weiter mutig nach vorn, während bei den Gästen noch viel Leerlauf im Spiel war. Andy von Rodas Steilpass auf Spittel (17.) bedeutete überhaupt erst den zweiten Angriff. Als die Hausherren im Mittelfeld den Ball verloren, wurde erneut Spittel geschickt, der allein vor Möller gekonnt zum 0:2 (19.) ins kurze Eck vollstreckte. Dann klärte Möller im „Eins-gegen-eins“ (27.), bevor Philipp Urban zum 0:3 (29.) nachlegte. Die Gastgeber spielten weiter mit und nach Matthias Manns Pass, war Käppler nur durch ein Foul zu bremsen. Doch der 18 Meter-Freistoß (34.) verpuffte wie auch ein Freistoß von Tommy Mengis (38.).

Schützenfest nach der Pause fortgesetzt

Gleich nach der Pause musste Spittel eigentlich das 0:4 einlochen, so setzte Lucas Braun (46.) den Querpass an den Pfosten. Den 20 Meterschuss (47.) des quirligen Max Hirschel entschärften die Fäuste des neuen Treffurter Keepers Pascal Rautenhaus, der danach mehrfach per Fußabwehr klären musste. Zeitweise spielte der Gast die Normania schwindlig, obwohl Käppler noch einige Male vor dem Gästetor auftauchte, Christian Haaß aber nicht überwand. Als nach einem Foul an Käppler alle auf den Pfiff warteten, konterten die Gäste blitzschnell zum 0:4 durch Spittel (52.). Die nur noch sporadischen Angriffe der Gastgeber machten das Bemühen deutlich, der Ehrentreffer wollte wie nach einer Ecke von Eric Müller (56.) oder einem Käppler-Solo (64./80.)) nicht gelingen. Auf der anderen Seite besorgte Braun mit einem Konter das 0:5 (63.). Die Hausherren schienen überfordert, sodass die Gäste noch dreimal sehenswert zuschlugen. Die kurze Ecke bekam Andy von Roda von Fabian Brandau auf den starken linken Fuß gelegt und der Flachschuss schlug zum 0:6 (75.) ein. Im Nachschuss versenkte der eingewechselte Phillip Raber einen abgeblockten Spittel-Schuss zum 0:7 (79.), bevor der spielfreudige Max Hirschel den Endstand zum 0:8 (86.) herstellte. Seine Direktabnahme aus 18 Meter schlug im oberen Eck zum auch in der Höhe verdienten Gästesieg ein.  

 

Zuschauer: 100 

Tore: 1:0/2:0/4:0 Kevin Spittel (8./18./52.), 3:0 Philipp Urban (29.), 5:0 Lukas Braun (64.),

6:0 Andy von Roda (72.), 7:0 Phillip Raber (80.), 8:0 Max Hirschel (90.)  

 

(Quelle: TLZ, 05.10.2018) 

Die Bilder wurden von Bernd Hattenbach bereitgestellt.


Erster Auswärtssieg: Lucas Möller erlöst unsere Männer

30.09.2018 

Quelle: www.facebook.de  

Eigentlich wollte man von Beginn an wach sein und mit vollem Einsatz dagegen halten, doch genau das Gegenteil war der Fall. In vielen Situationen waren die Gäste reaktionsschneller und zielstrebiger. So auch in der 9.Minute als nach einem Freistoß der Gäste, Maurice Leise im Strafraum an den Ball kam und relativ unbedrängt einschieben konnte. Auch nach dem frühen Gegentor war Treffurt weiter die bessere Mannschaft. Mehrfach musste Martin Bärenklau sein Können unter Beweis stellen und verhinderte so einen größeren Rückstand. Auf der Seite der Heimmannschaft gab es so gut wie keine Chancen und wenig Spielfluss. Nach einer Ecke für die Gastgeber lag plötzlich der Ball im Tor der Gäste, doch das Tor zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht. Somit blieb es zur Pause bei einem glücklichem 0:1- Rückstand. Nach deutlichen Worten in der Halbzeit wurde das Spiel der Gastgeber nun etwas besser, doch Treffurt kam weiterhin zu vielen Chancen. Nach einem langen kam der eingewechselte Benjamin Al an den Ball und erzielte in der 61.Minute den Ausgleich. Nur kurze Zeit später konnte Treffurt jedoch wieder in Führung gehen. Eine Flanke von der rechten Treffurter Seite konnte nicht verhindert werden, flog über den Torwart hinweg und am langen Pfosten setzte sich der gegnerische Stürmer Lucas Möller durch und traf per Kopf aus einem Meter zum 1:2. Die Heimmannschaft musste nun wieder offensiver spielen. Dabei ergaben sich jedoch nur wenig Chancen die leider alle ungenutzt blieben. Die Gäste hatten dagegen viel Platz zum Kontern scheiterten dabei aber entweder an Martin Bärenklau oder an sich selber.

Am Ende bleibt es bei dem verdienten Sieg für Treffurt. Mit etwas Glück hätte man einen Punkt holen können, aber die Niederlage hätte auch höher ausfallen können. Insgesamt war es einfach eine zu schwache Leistung. 

Video vom Spiel:  www.youtube.de


 

Kreispokal: Männer gewinnen auswärts klar gegen Ruhla II

Tore: 

0-1  3.Min. Robert Hitzigrath,

0-2  21.Min. (ET) Jan Arnold,

0-3  24.Min. Maurice Meng,

0-4  39.Min. Maurice Meng,

0-5  53.Min. Lucas Möller,

0-6  61.Min. Maik Kaufhold,

0-7  81.Min. Alexander Käppler.

 

 


Männer drehen Rückstand in turbulenten 2.Halbzeit um

17.09.2018 

Wer sich explizit daran erinnern kann, wann letztmals eine Gastmannschaft drei Punkte aus dem Treffurter Normannsteinstadion entführte, der muss über ein hervorragendes Gedächtnis verfügen oder aber ein eingefleischter Fan der Werrastädter sein. Für jeden, der sich weder zur einen noch zur anderen Gruppe zählt, eine kleine Gedankenstütze: Die letzte Heimniederlage datiert vom 14.Juni 2015, als Normania gegen den FSV Behringen 0:2 verlor. 1190 (!) Tage ist das her. Gestern hielt die Festung auch dem Ansturm von Mitaufsteiger Blau-Weiß Dermbach stand. Dank starker zweiter Hälfte siegte Treffurt mit 3:2 und rehabilitierte sich für die schwachen Auswärtsauftritte (0:4 und 0:6).

Beide Teams begannen abwartend. Das Geschehen spielte sich in der ersten halben Stunde fast nur zwischen den Strafräumen ab, ehe Niklas Wallstein – der Feldspieler half im Kasten aus – bei einem Freistoß von Josua Vogt (38.) seine Torwartqualitäten zeigte und den Ball ans Gebälk lenkte. Machtlos war er in der 45.Minute, als Sebastian Tschöpel nach einer Kopfballverlängerung freie Bahn hatte und

das 0:1 erzielte.

Wie verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine und stürmten zielstrebig durch die Lücken in Dermbachs Abwehr. Alexander Käppler traf nach feinem Zuspiel von Tommy Mengis ins lange Eck, 

Phillipp Richardt legte aus acht Metern nach und Maurice Leise schloss frei vorm Gästekeeper überlegt ab. Binnen neun Minuten hatte Normania aus dem 0:1 ein 3:1 gemacht. Den Anschluss verhinderte Wallstein, der Pedrazzis Schuss an die Latte lenkte (63.). Auf der Gegenseite landete auch Mengis‘ 30M-Schuss am Aluminium (69.), zudem hielt Weilbach mit zwei, drei Glanztaten Dermbach im Spiel. Einen missglückten Abwurf – Wallstein einziger Fehler – nutzte Pedrazzi zum 2:3. Treffurt behielt den Kopf aber oben und war in den letzten Minuten dem vierten Tor näher als der Gast dem Ausgleich. 

Aufstellungen:

Treffurt: Wallstein – Richardt, Wagner (46.Meng), Mengis, Hitzigrath, Leise (67.Möller), Manegold, Fischer, Hattenbach (80.Böttger), Käppler, Müller. 

Dermbach: Weilbach – Arnold, Pfaff, Marschall, Vogt, Springer, Gehb, Köhn, Tschöpel, Denner (46.Luther). Pedrazzi.

Zuschauer: 100,

Tore: 0:1 Tschöpel (45.), 1:1 Käppler (47.), 2:1 Richardt (50.), 3:1 Leise (56.), 3:2 Pedrazzi (77.).

 

(Quelle: TLZ, 17.09.2018) 

Die Bilder wurden von Bernd Hattenbach bereitgestellt.


Hohe Niederlage auswärts für unsere Männer

10.09.2018 

Dass der Gefoulte den Elfmeter nicht selbst schießen soll, ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Johannes Scheuch hat mit solchen Floskeln nichts am Hut. Nachdem der Gospenrodaer gestern im gegnerischen Strafraum zu Fall kam, nahm er sich ohne zu zögern den Ball und traf sicher. Mit seinem verwandelten Elfmeter beendete er Treffurts mutige Anfangsoffensive und leitete ein fortan einseitiges Spiel ein, das der favorisierte Gastgeber gegen einen defensiv total überforderten Neuling souverän

mit 6:0 (2:0) gewann.

Wer Mitte der ersten Hälfte auf den Sportplatz kam, hätte jedoch nicht vermutet, dass die Gospenrodaer schon auf Siegkurs sind. Trainer Olaf Gabriel saß knurrend auf der Bank und schimpfte. „Das ist ja unmöglich, was ihr spielt.“ Vor allem ärgerte ihn, dass seine Schützlinge fahrlässig hochkarätigste Torchancen versemmelten. Zwar hatte der wieselflinke Kilian Pfaff, als er nach einem weiten Ball zwei Treffurter Verteidiger alt aussehen ließ, platziert zum 2:0 eingeschossen (16.), doch was vor und nach diesem Treffer passierte, ging nicht auf die berühmte Kuhhaut.

Treffurts Viererkette, in der schon nach 20 Minuten Oliver Bondzio für Robert Hitzigrath kam, war löchrig und schwerfällig, so dass die spritzigeren Hausherren fast mühelos eine Möglichkeit nach der anderen erspielten. Allein Marcus Hohmann agierte bei vier, fünf Glasklaren extrem glücklos. Kurz vor der Pause knickte der Torjäger zudem um und musste vom Feld. Die miserable Chancenverwertung hätte sich beinahe gerecht, als Treffurts Maurice Meng nach innen passte und Alexander Käppler an SG-Keeper Rinn scheiterte (43.).

Nach Wiederanpfiff beseitigte Björn Kümmel mit dem 3:0 (49.) schnell die letzten Zweifel am dritten Gospenrodaer Sieg in Folge. Anschließend bauten Oliver Bondzio per Eigentor (62.) und Kevin Hofmann (75.) den Vorsprung weiter aus, ehe Schiedsrichter Daniel Vollmann nochmal auf den Elfmeterpunkt zeigte. Wieder trat Scheuch an und verwandelte zum 6:0 (82.), womit die Werrastädter sogar noch gut bedient waren.

(Quelle: TLZ, 10.09.2018)


Männer verlieren auswärts ihr 2.Saisonspiel

27.08.2018 

Quelle: www.vfb-1919-vacha.de  

Bei bestem Wetter und einer Kulisse von 200 Zuschauern hatte Vacha einen Kader von 17 Leuten zur Verfügung, der gewillt war gemeinsam den starken Aufsteiger aus Treffurt zu bezwingen. Von Beginn an war man um Ballsicherheit und Zweikampfstärke bemüht, nach ersten zaghaften Annäherungen setzte man in der 10.Minute das erste Ausrufezeichen. Ein Ballgewinn von Nube im Mittelfeld konnte Elsner gedankenschnell verarbeiten und mit Übersicht auf Urff spielen, dieser machte noch einen Haken und legte sich den Ball auf seinen straken Linken und zirkelte das Spielgerät mit viel Gefühl in den Winkel. Ein frühes Tor, was Selbstvertrauen und eine gewisse Leichtigkeit ins Spiel brachte. Somit war man nach einer Ecke erneut brandgefährlich als Walter aus kurzer Distanz über das Tor köpfte. Dennoch spielte der Aufsteiger sehr gut mit und bewies vor allem Offensiv seine Klasse, somit war Fischer mehrmals gefordert und hielt unsere SG mit Klasse Paraden im Spiel! Als die Partie etwas dahinplätscherte, setzte Vacha zum Doppelschlag zu einem extrem günstigen Zeitpunkt an. Zunächst war es erneut Elsner der sich super auf der Außenbahn durchsetzte und einen punktgenaue Flanke spielte. In der Mitte war es Nube, der in der 39.Minute nur noch den Fuß hinhalten musste und zum 2:0 vollendete. Nur 2 Minuten später, dasselbe Muster diesmal war Urff in der Vorbereiter Rolle, als sein Querpass zu Nube gelang, dieser den Torwart überlupfte und ins freie Tor zum 3:0 einschob. Somit schaffte man es mit einer souveränen Führung in die Pause zu gehen und durchzuschnaufen für die zweiten 45 Minuten!

Doch das Bild änderte sich, zum Glück aus Sicht der SG, nicht. Man dominierte die Partie und lies wenig zu, woran unsere Abwehrreihe angeführt von Gehlert einen maßgeblichen Anteil hatte. Man Stand sicher und nach ersten vergebenen Chancen direkt nach Wiederanpfiff, wechselte Trainer Maronn gleich dreifach. Glock ersetzte Ißbrücker, Koch kam für Leder in die Partie und Winkler tauschte die Possition mit Urff (63.Minute). Fortan war ein deutlicher Aufschwung auf dem Platz zu merken und man zog das Tempo nochmals an. Es dauerte nicht lange als man die endgültige Entscheidung herbeiführte, der starke Elsner konnte seine Leistung krönen und verwandelte einen etwas zu weit geratenen Querpass von Nube sehenswert zum 4:0 in der 71.Minute! Fortan begann die Zeit der vergeben Großchancen. Nube, Winkler und Elsner blieben in der Schlussphase unglücklich vor dem Tor. Zudem wurde ein Schuss von Glock deutlich hinter der Linie geklärt und zu Unrecht nicht gewertet. In der 82.Minute zeigte der sehr gute und äußert souveräne Schiedsrichter Leitschuh, nach Foul an Nube auf den Punkt. Der gut geschossene Strafstoß von Most, konnte allerdings ebenso sehenswert pariert werden. Somit blieb es am Ende beim auch in der Höhe verdienten 4:0 und man feierte gemeinsam den ersten Saisonsieg.


Kreisoberliga-Saisoneröffnung im Normannsteinstadion,

unsere Männer gewinnen vor über 300 Zuschauern

18.08.2018

Was für ein Auftakt: Normania Treffurt hat die erste Bewährungsprobe in neuer Umgebung mit Bravour bestanden und gleich eine Duftmarke gesetzt. Gegen die favorisierte SG Ifta/Scherbda, die über weite Strecke ganz viel schuldig blieb, bejubelte die Richwien-Elf vor stimmungsvoller Kulisse von über 300 Zuschauern einen verdienten 3:1-Sieg – und ist damit sogar mindestens bis Sonntag erster Spitzenreiter.

Bevor im Treffurter Normannsteinstadion der Anpfiff zur neuen Kreisoberliga-Saison ertönte, wurde Alexander Käppler als Torschützenkönig der abgelaufenen Kreisliga-Saison geehrt. Anschließend zeigte der 28-Jährige, dass auch eine Etage höher auf ihn Verlass ist. Mit seinem Doppelpack in der zweiten Hälfte binnen fünf Minuten avancierte Käppler zum Matchwinner. Bei einem Konter konnte sich zunächst noch Björn Wallstein – Iftas bester Mann – auszeichnen, doch im Nachschuss lochte der Knipser vom Dienst zum umjubelten 1:0 ein (63.). Ifta hatte den Schock noch nicht verdaut, da hieß es

2:0 (68.). Käppler luchste einem Verteidiger die Kugel ab und ließ Wallstein keine Chance. Auf der Gegenseite verhinderte kurz danach Normanias Carsten Stoll den Anschluss, als er auf ihn zusteuernden Damian Wallstein glänzend parierte. Stattdessen machten seine Vorderleute in der 73.Minute die erste Überraschung der Saison perfekt. Beteiligt war erneut Käppler, der bei einem Konter Maurice Meng in Szene setzte. Der umkurvte Wallstein und traf zum 3:0.

Wenn Gäste-Trainer Stephan Koch beim misslungenen Auftakt etwas Positives sah, dann nur, dass sich seine Mannschaft in der Schlussphase zumindest aufbäumte. Gefahr entwickelten die Iftaer aber nur noch bei Ecken. Eine führte schließlich zum 1:3 durch eine gekonnte Direktabnahme vom eingewechselten Chris Heidenreich. Der Treffer kam für eine Aufholjagd zu spät und war nur noch Ergebniskosmetik.

Zur offiziellen Saisoneröffnung waren die KFA-Spitze, Kurt Kästner als Vertreter des Landrats und beide Bürgermeister anwesend. Iftas „Dorschulze“ Wolfgang Uthwünschte sich bei seiner kurzen Ansprache „viele Tore“. Immerhin vier sollten es werden, wenngleich sich Uth sicher eine andere Verteilung vorgestelt hatte. Doch die Koch-Elf fand von Anfang an nicht ins Spiel, bekam keinen Druck auf den Ballführenden und wackelte auf der linken Abwehrseite ein ums andere Mal bedrohlich. Treffurt, taktisch gut eingestellt, spielte schnell in die Spitze und scheiterte bis zur Pause dreimal an Wallstein (17./Möller; 20./Freistoß Mengis, 36./Schrägschuss Möller). Ifta wurde erst kurz vorm Halbzeitpfiff offensiv aktiver. Eine Eingabe von Dominik Marx klärte Tommy Mengis (42.) und bei Damian Wallsteins Fernschuss (43.) fehlten bloß Zentimeter. Das schien Auftrieb zu geben, denn der Gast kam mit Schwung aus der Kabine, ließ aber zwei Großchancen aus. Erst war Leinhos zu eigensinnig, dann traf Wallstein den Pfosten. Im Gegenzug schlug Käppler das erste Mal zu. 

Aufstellungen:

Treffurt: Stoll – Richardt (30.Leise), Manegold (89.Bondzio), Mann, Böttger, Meng (79.Kaufhold), Käppler, Mengis, Hitzigrath, Möller, Müller. 

Ifta: B. Wallstein, C. Schwanz, Klee, Marx (70.Wiegand), Leinhos, M. Schwanz, K. Schwanz, Krebs (74.Heidenreich), D. Wallstein, Glock, Menzel. 

Zuschauer: 311, 

Tore: 1:0, 2:0 Käppler (63./68.), 3:0 Meng (77.), 3:1 Heidenreich (86.).

 

(Quelle: TLZ, 18.08.2018) 

Die Bilder wurden von Bernd Hattenbach bereitgestellt.


Saisonbeginn der Männer: Stärkste Kreisoberliga aller Zeiten

17.08.2018 

Kurz vor jedem Saisonstart wird die 2.Bundesliga seit Jahren vom übertragenden Fernsehsender als die „stärkste zweite Liga aller Zeiten“ angekündigt. Unter Fußball-Fans ist dies mittlerweile ein gern ironisch zitierter Klassiker. Nun hat die Kreisoberliga in Westthüringen natürlich nicht viel mit dem Unterhaus des deutschen Profifußballs zu tun, im Fernsehen übertragen wird sie auch nicht. Doch wenn der KFA die Werbetrommel rühren müsste, könnte er die Zuschauer mit ähnlichen Slogans zu den Plätzen der 8.Spielklasse locken. Denn es dürfte die spannendste und attraktivste Saison anstehen, seitdem die Kreisoberliga 2012/13 eingeführt wurde.

Den Auftakt machen heute Abend gleich zwei reizvolle Nachbarschaftsduelle. Im offiziellen Eröffnungsspiel empfängt Aufsteiger Normania Treffurt mit der SG Ifta/Scherbda eine Mannschaft, die zu den Topteams der Liga zählt. Zeitgleich, 18.30 Uhr, wird die aufgrund der Kirmes auf Freitag vorgezogene Partie zwischen Landesklassen-Absteiger SG Gospenroda/Dippach und der SG Vacha/Martinroda angepfiffen. In der abgelaufenen Spielzeit gab es mit dem FC An der Fahner Höhe II eine echte Übermannschaft, eine solche wird man, da sind sich die Experten einig, in der neuen Saison wohl vergeblich suchen. Für den Aufstieg kommt eine ganze Handvoll Mannschaften in Frage. Als selbsternannter Titelfavorit geht Fortuna Kaltennordheim ins Rennen. Der Verein aus der Rhön hat den Anspruch, sich nicht lange in der Kreisoberliga aufzuhalten. Klares Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg.

Sieben Vereine setzen auf neue Trainer

Nicht ganz so weit lehnt sich die SG Gospenroda/Dippach aus dem Fenster („oberes Tabellendrittel“), obwohl die Westkreisler nach starker Rückrunde unverdient abstiegen und das Aufgebot komplett zusammenblieb. Neben Kaltennordheim wollen Vacha und Ifta ein Wörtchen um den Staffelsieg mitreden. Zuzutrauen ist dies aber auch dem SV Eintracht Apfelstädt, der mit geballter Arnstädter Landesklassenerfahrung aufrüstete, und dem spielstarken Vorjahres-Vize Gumpelstadt. Bleibt noch als oft genannter Geheimtipp der Mosbacher SV, dessen ohnehin treffsicherer Sturm durch Landesklassen-Torjäger Lucas Braun fast schon als „Luxus-Offensive“ bezeichnet werden darf. Womit sieben Teams, also die halbe Liga (!), potenzielle Spitzenteams sind.

Interessant auch dies: Bei sieben der 14 Mannschaften gab es im Sommer einen Wechsel auf der Trainerbank. Dazu zählt die SG Ifta. Nach vier Jahren kehrte Sephan Koch zur Eintracht zurück und es ist, als wäre er nie weggewesen. Freilich ist Zeit vergangen, den Kontakt zum Iftaer Fußball hatte er aber nie verloren. Wenn möglich schaute er sich Spiele der Iftaer an und zudem traf er ja auch in Punktspielen auf seine alte Mannschaft. Auch beim Einkauf oder an der Tankstelle traf man sich hin und wieder und plauderte. Als nun die durch Andreas Beers Krankheit bedingte Anfrage kam, zögerte Stephan Koch keinen Augenblick. Schließlich arbeitet Koch in Ifta, wohnt in Creuzburg und findet in Ifta Bedingungen und Umfeld vor, die seiner Meinung nach gut passen.

Eine Anpassungszeit war nun auch gar nicht nötig, denn die meisten Spieler im Eintracht-Kader kennt er ja noch aus seiner damaligen Zeit. Besonders reizvoll sei es jetzt, die A-Junioren zu integrieren und an das Erwachsenenniveau heranzuführen. Überhaupt schwärmt Stephan Koch von den jungen Dachsen, die alle mitziehen, die wollen und die mit Respekt in der Männermannschaft aufgenommen wurden, aber ebenso respektvoll den Älteren begegnen. „Das ist mal wieder ein A-Junioren-Jahrgang, von dem alle profitieren, wie auch das Falkener Testspiel zeigte“, so der Trainer. Denn auf beiden Seiten standen junge Spieler in den Mannschaften, die im letzten Jahr noch gemeinsam in einer Mannschaft als Spielgemeinschaft standen.

Zufrieden zeigt sich der Trainer auch weitestgehend mit den Testspielergebnissen, die zugleich wichtige Hinwise gaben. Speziell für den künftig fehlenden Innenverteidiger Titzian Menzel sucht Koch nach Alternativen. Ansonsten sieht er seine Mannschaft gut aufgestellt für die Saison und das heutige Derby. Gastgeber Treffurt schaut nach einigen beachtlichen Testspielergebnissen der Premiere mit Vorfreude entgegen, zumal gleich ein emotionales Derby ansteht. Richtungsweisend sei das Spiel gegen die favorisierten Iftaer allerdings nicht, betont Trainer Christian Richwien. Soll heißen: Schon ein Punkt wäre für den Aufsteiger ein erster Achtungserfolg.

(Quelle: TLZ, 17.08.2018)