Berichte Fussball Männer Saison 2019/2020 Teil 1


Erste mit 3.Niederlage in Folge ist jetzt Tabellenletzter,

Zweite mit 2.Sieg in Folge steht auf Platz 2


1.Männermannschaft mit derber Heimniederlage gegen 

den Landesklassenabsteiger aus Siebleben

01.09.2019 

Der SV Normania Treffurt hat im ersten Heimspiel der neuen Saison ein Debakel erlebt. Gegen Landesklassen-Absteiger SG Siebleben unterlagen die Werrastädter gestern mit 0:6 und sind somit nach 180 Minuten noch ohne Punkt und ohne Tor.

Ganz so einseitig wie das Ergebnis klingt, war das Spiel aber nicht. Zumindest in den ersten 45 Minuten. Da zeigten die Randgothaer zwar schon die reifere Spielanlage, doch die besseren Chancen besaß Normania. Die klarste vereitelte Gästekeeper Heidrich gegen Matthias Mann (23.). Abgebrühter vorm Tor zeigte sich dann Sieblebens Alexander König, der mit seinen Toren kurz vor und kurz nach der Pause (45./46.) die Weichen stellte. Nach dem Doppelschlag zum 0:4 (67.M.Lehmann, 68.König) brach Normania dann auseinander. König nutzte das für zwei weitere Tore (75./82.).

Aufstellung SVN: Stoll, Hitzigrath, Manegold, Hattenbach, Mann, Müller (69.Bondzio), Wagner (54.Fischer), Meng, Scharf, Böttger (48.Möller), Richardt  

 

(Quelle: TLZ, 02.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


2.Männermannschaft erlebt in Wendehausen den perfekten Saisonstart


Erste Männermannschaft misslingt Saisonstart auswärts

24.08.2019 

Für Fußballfeinschmecker war das Auftaktspiel des Aufsteigers SG Marksuhl/Förtha gegen die Normannen aus Treffurt wahrlich nicht gedacht und es erwies sich eher als schwere Kost für die zahlreichen erwartungsvollen Zuschauer. Insgesamt war es in Förtha tatsächlich eine zähe Partie ohne große Höhepunkte , nach der für die Marksuhler auch nur die drei Punkte zählten.

Einen Höhepunkt hielt das Spiel dann doch bereit und der bedeutete auch schon die Entscheidung. Kapitän Björn Venter hatte sich da einen Freistoß zurechtgelegt und den Ball platziert und gekonnt aus 20 Metern an der zu kleinen Mauer vorbei zum 1:0 (24.) ins untere Eck gezirkelt. Quasi ein Treffer aus dem Nichts, denn bis dahin waren die Normannen einfach präsenter und hatten deutlich mehr vom Spiel. Deutlich wurde da aber auch der Verlust von Torjäger Alexander Käppler (zu DJK Struth gewechselt), denn in der torgefährlichen Zone entwickelten die Treffurter einfach keine Gefahr. Aber auch die Gastgeber hatten da nicht mehr zu bieten und fuhren ihren ersten zaghaften Angriff (5.) gegen das Tor von Keeper Carsten Stoll, der ohne Folgen blieb.

Beide Torhüter verlebten einen relativ ruhigen Nachmittag, weil die Kapitäne, Björn Venter auf Marksuhler Seite und Robert Hitzigrath auf Seiten der Treffurter, ihre Abwehrarbeit gut organisierten, andererseits aber auch nicht sonderlich gefordert wurden. Als Abwehrchefs waren beide noch die torgefährlichsten Spieler ihrer Mannschaften, weil von den wenigen Standards noch die größte Torgefahr ausging. So wie bei Hitzigraths Freistößen (29./32.) oder eben Venters Tor und seinem Kopfball (37.) nach einem Eckball,der über das Tor strich.

Es blieb auch in Hälfte zwei eine zähe Partie, bis Lucas Möller den ersten Flachschuss (61.) Richtung Keeper Rene Geuß schickte, der knapp vorbei strich. Möller war es auch, der nach einer Ecke (65.) den Kopfball zu hoch ansetzte. Treffurt bäumte sich jetzt noch einmal auf und auch Jeremy Hartmanns Abschluss (70.) flog nur knapp übers Tor. Auf der Gegenseite scheiterte indes Ricardo Weber bei seinem Doppelabschluss mit zwei satten Schüssen (76.) am Treffurter Keeper. Mehr Torchancen hatte das immer zerfahrenere Spiel beider Mannschaften nicht zu bieten. Fast schon verzweifelt rief Gäste-Trainer Martin Richwien immer wieder: „Spielt doch mal wieder Fußball“. Aber nur einmal noch musste Marksuhls erfahrener Schlussmann Geuß noch zu Boden, als er den 16 m-Schuss von Matthias Mann (89.) sicher festhielt und damit auch die drei Punkte für die Gastgeber.

Am kommenden Wochenende ist Marksuhl zu Gast in Vacha, während Treffurt daheim gegen Landesklassen-Absteiger Siebleben antritt.

Aufstellungen: 

SG Marksuhl:  Geuß – Vetter, Richter, Hentrich, Nehrig, Simon (62.Hofmeister), Venter, Arnold, Weber, Wittich (77.Moschkau), Scheuch.

SV Normania:  Stoll – Richardt, Manegold, Mann, Meng, Hattenbach, Schröter (73.Leise), Wagner (55.Hartmann), Mengis, Hitzigrath, Möller. 

SR: Daniel Martjuschew (Gotha), 

Zuschauer: 130,  

Tor:  1-0, 24.Min. Björn Venter  

 

(Quelle: TLZ, 26.08.2019)


Ergebnisse der Testspiele unserer Männermannschaften


"Erste" entscheidet "internen Vergleich" zweimal für sich, 

beide Männermannschaften spielten in Wendehausen und in Treffurt


Treffurter "Rumpfelf" chancenlos beim Landesklassenvertreter

Die höherklassige Mannschaft Siemerode, welche in der nächsten Woche mit dem ersten Punktspiel in die Saison startet, schlugen die ersatzgeschwächten Treffurter, welche in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt in das Spiel fanden, absolut verdient. In der zweiten Hälfte steckten die Normannen trotz des hohen Rückstandes trotzdem nicht auf und machten es bis zur 70.Minute deutlich besser. Sie schafften es die Räume für den spielstarken Landesklassenvertreter zu verkleinern, konnten aber nach vorne dennoch nur wenige Nadelstiche setzen. Mit den schwindenden Kräften schlichen sich erneut Abstimmungsfehler ein, welche Siemerode kaltschnäuzig nutzte.


Unsere Erste verliert 3.Testspiel Zuhause, trotz Führung hat

gleichwertiger Gegner den "längeren Atem" in der Schlußphase

Gegen FC Union Mühlhausen (Landesklasse) lange dagegen gehalten,

1.Männermannschaft verliert ihr 2.Vorbereitungsspiel Zuhause

21.07.2019 

Zufall, Tagesform oder doch eine Frage der Taktik? Es lässt sich trefflich darüber spekulieren, weshalb sich Fußball-Kreisoberligist Normania Treffurt fünf Monate nach der deutlichen 1:6-Niederlage beim FC Union Mühlhausen gegen den Testspiel-Dauerrivalen am Sonntag im heimischen Stadion viel teurer verkaufte. Nach Meinung einiger Treffurter Fans, die schon die Handschrift des neuen Trainers Martin Richwien erkannten, lässt sich die Eingangsfrage klar beantworten. Vor allem war das achtbare 0:2 (0:0) wohl Produkt des veränderten Spielsystems. Während der bisherige Coach Christian Richwien offensiver agieren ließ, was einige nicht immer erfolgreiche Torfestivals zur Folge hatte, legt sein jüngerer Bruder Martin mehr Wert auf eine stabile Defensive. Die taktischen Vorgaben setzte die Mannschaft gegen die individuell stärkeren Unioner lange diszipliniert um, so dass der neue Coach nach dem Abpfiff bis auf das vermeidbare 0:2 und die nach einigen Wechseln „verloren gegangene Ordnung“ nicht viel zu kritisieren hatte. „Alles gut. Wir haben das Ergebnis in Grenzen gehalten, phasenweise ganz gut nach vorn gespielt und wissen, woran wir bis zum Saisonstart in Marksuhl noch arbeiten müssen“, so Richwien.

Erwartungsgemäß bestimmten die höherklassigen Gäste das Geschehen. Über den Ex-Eisenacher Toni Jurascheck, der mit einigen gefühlvollen Chip-Bällen die Normania-Abwehr überlupfte, wurden oft die Außen gesucht, doch die Eingaben erreichten zunächst keinen Mitspieler. Zudem zeigte Carsten Stoll bis zur Pause eine bärenstarke Leistung und konnte gegen einige durchgebrochene Mühlhäuser klären. Treffurt mauerte nicht, setzte einige Nadelstiche, wobei der wieselflinke Kevin Wagner auf dem linken Flügel gefiel. Die beste Normania-Chance besaß Maurice Meng, der in der 12.Minute aus vollem Lauf abzog und den Außenpfosten traf. Auch bei Hitzigraths Freistoß (37.) hätte der Gastgeber in Führung gehen können. Wenig später hatte Normania Glück, dass Maximilian Mummert eine scharfe Eingabe vom starken Rechtsverteidiger Patryk Stromczynski fei vorm Tor nicht traf (42.).

In Hälfte zwei erhöhten die Mühlhäuser den Druck. Als der Ball in den Lauf von Fabian Strohschein abprallte, ließ der sich die Chance nicht nehmen und vollendete von halbrechts zum 0:1 (53.). Es begann Unions stärkste Phase bis zum 0:2, das dem vom Tor ins Sturmzentrum gewechselten Allrounder Lukas Krengel gelang. Vorausgegangen war ein schöner Mühlhäuser Spielzug, der dennoch zu unterbinden gewesen wäre, wie Richwien meinte: „Der Diagonalball war 50 Meter in der Luft unterwegs. Da haben wir zu spät reagiert.“ Erst in den letzten zehn Minuten konnten dann auch die Treffurter wieder Offensivakzente setzen. Bei der besten Chance zum Anschluss zögerte Meng am Fünfmeterraum zu lange.

Am kommenden Wochenende bestreiten die Treffurter zwei Tests. Am Freitagabend empfängt die Richwien-Elf Kreisoberliga-Aufsteiger Preußen Bad Langensalza und am Sonntag gastiert man beim Eichsfelder Landesklassenvertreter Grün-Weiß Siemerode. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich lehnt Spielgemeinschaft Treffurt und Wendehausen ab,

trotzdem wird es 2 gemeinsame Männermannschaften geben

20.07.2019 

Der SV Normania Treffurt schickt erstmals seit Jahren wieder eine zweite Männermannschaft ins Punktspielgeschehen. Geballte Verstärkung kommt von der SG Eintracht Wendehausen.

Am Freitagabend (19.07.) fand die erste gemeinsame Trainingseinheit statt, bei der weit

über 30 Akteure begrüßt wurden. Trainiert wird die Reserve vom bisherigen Wendehäuser Trainer, dem früheren Treffurter Frank Montag. Allerdings ist es keine Spielgemeinschaft. Zwar gab es grünes Licht vom KFA Westthüringen, jedoch forderte der KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich den Verbleib der Zweiten im Spielbetrieb des Nachbarkreises (das lässt wiederum die Spielordnung nicht zu) und legte schließlich

sein Veto ein. Eintracht Wendehausen - in der Vorsaison mit Minikader Neunter der Kreisliga - zog daraufhin die Mannschaft zurück und beantragte für fast alle bisherigen Akteure eine Gastspielgenehmigung

für Normania. So ist es dann doch irgendwie eine SG, auch wenn nur Normania Treffurt drauf steht. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


Normania´s Männer beschleunigen sofort von null auf hundert, neuer Trainer Martin Richwien mit perfekten Einstand. 

6:0-Heimsieg im Testspiel gegen Kreisliga-Aufsteiger Bickenriede

14.07.2019 

Acht Vorbereitungsspiele hat Neu-Trainer Martin Richwien auf den Plan gesetzt und gleich das erste am Sonntag gegen den Aufsteiger zur Eichsfeld Kreisliga gab ihm zahlreiche Hinweise. Nach dem

klaren 6:0 (1:0) war er am Ende hochzufrieden und attestierte seinen Mannen einen hochverdienten Erfolg.

Speziell mit der ersten Hälfte war der Trainer zufrieden, auch wenn hier noch einige klare Chancen ausgelassen wurden. Doch wie überlegen da teilweise der Ball gegen den spielstarken Gegner lief, war nach dem gerade erst begonnenen Training am Freitag schon erstaunlich. Schließlich war die vom

Ex-Normannen Marko Kaufhold trainierte SG Bickenriede ohne Niederlage durch die letzte Saison marschiert, war verdient aufgestiegen und Martin Richwien traut der jungen Mannschaft sogar den Durchmarsch zu.

Zunächst aber war Normania der Gradmesser, der nach Foul an Matthias Mann und dem von Robert Hitzigrath sicher verwandelten Elfmeter mit 1:0 (13.) in Führung ging. Flüssig lief danach der Ball in den Treffurter Reihen, nur mit den Torchancen wurde geschludert. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel und als der agile Kevin Wistuba schon Keeper Carsten Stoll ausgespielt hatte, rettete Hitzigrath mit letztem Einsatz den knappen Vorsprung in die Pause. Maurice Meng legte nach der Pause zwar schnell das 2:0 (48.) nach, doch die Gäste hatten jetzt wesentlich mehr vom Spiel, verlagerten das Spiel mehr und mehr in die Treffurter Hälfte. Lediglich der mangelnden Durchschlagskraft des Gegners und ihrem aufmerksamen Keeper hatten es die Normannen zu verdanken, kein Gegentor zu kassieren. Jetzt machte Trainer Richwien auch kleine taktische Fehler aus.

Schließlich mussten sich die Spieler auch erst an die Systemänderung zur Viererkette gewöhnen, nachdem Richwiens Bruder Christian die Dreierkette bevorzugt hatte. Das Toreschießen aber hatten die Normannen weiter auf dem Plan und nun wurden die Chancen auch konsequenter genutzt. Da flankte Philipp Richardt nach einem schnellen Einwurf gleich nach innen, wo Lucas Möller mit herrlichem Flugkopfball aus 8m zum 3:0 (63.) einnetzte. Wieder Richardt war Vorbereiter zum 4:0 (67.), denn seine Querpass verwertete wieder Meng aus 12m per Flachschuss. Zum 5:0 (81.) schlug dann der Klasse-Freistoß von Linksfuß Normen Manegold aus 20m genau im Dreiangel ein. Das halbe Dutzend voll machte dann das Stürmerduo kurz vor dem Schlusspfiff selbst. Meng passte von rechts nach innen, wo Möller aus sechs Metern nur noch locker einschieben brauchte.

Da fiel es am Ende nicht einmal auf, dass keine Tore von Alexander Käppler zu notieren waren. Den Wechsel des Stürmers nach Struth muss die Mannschaft nun anders kompensieren und da setzt

Martin Richwien schon auf die neue Spielgemeinschaft mit Wendehausen. Zwei bis drei Spieler

können da schon den Kader des Kreisoberligisten verstärken, meint Richwien, der da besonders Stürmer Paul Schröter im Blick hat. Mit den Wendehäusern beginnt dann am kommenden Freitag das gemeinsame Trainieren und Spielen und am Wochenende wartet schon das nächste Vorbereitungsspiel.

Gegen Union Mühlhausen wird dabei wohl insbesondere die Abwehrarbeit einer Prüfung unterzogen. 

Aufstellung Treffurt: Stoll – Manegold, Mann (30.Meng), Böttger, Hattenbach, Wagner, Mengis, Hitzigrath,

Möller, Aderhold, Fischer (46.Richardt). 

(Quelle: TLZ, 16.07.2019)


Alexander Käppler verlässt den SV Normania Treffurt

26.06.2019 

Unsere Männermannschaft vermeldet nach der letzten Saison einen einzigen Abgang in der Sommerpause,

unser Stürmer Alexander Käppler wechselt zu der SG DJK SG Struth im Unstrut-Hainich-Kreis.

Er möchte sich eine neue Herausforderung stellen und eine Rückkehr in seine Heimatstadt Treffurt

irgendwann ist nicht ausgeschlossen. 

Wir danken "Käppo" für die letzten Jahre, er hat entscheidend mitgewirkt am ersehnten Aufstieg 2018 

und den diesjährigen Klassenerhalt in der Kreisoberliga. 

Zudem wünschen wir Ihm viel Erfolg und gute Integration in seinem neuen Verein!