Berichte Fussball Männer Saison 2019/2020 Teil 1


Ergebnisse der Testspiele unserer Männermannschaften


"Erste" entscheidet "internen Vergleich" zweimal für sich, 

beide Männermannschaften spielten in Wendehausen und in Treffurt


Treffurter "Rumpfelf" chancenlos beim Landesklassenvertreter

Die höherklassige Mannschaft Siemerode, welche in der nächsten Woche mit dem ersten Punktspiel in die Saison startet, schlugen die ersatzgeschwächten Treffurter, welche in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt in das Spiel fanden, absolut verdient. In der zweiten Hälfte steckten die Normannen trotz des hohen Rückstandes trotzdem nicht auf und machten es bis zur 70.Minute deutlich besser. Sie schafften es die Räume für den spielstarken Landesklassenvertreter zu verkleinern, konnten aber nach vorne dennoch nur wenige Nadelstiche setzen. Mit den schwindenden Kräften schlichen sich erneut Abstimmungsfehler ein, welche Siemerode kaltschnäuzig nutzte.


Unsere Erste verliert 3.Testspiel Zuhause, trotz Führung hat

gleichwertiger Gegner den "längeren Atem" in der Schlußphase

Gegen FC Union Mühlhausen (Landesklasse) lange dagegen gehalten,

1.Männermannschaft verliert ihr 2.Vorbereitungsspiel Zuhause

21.07.2019 

Zufall, Tagesform oder doch eine Frage der Taktik? Es lässt sich trefflich darüber spekulieren, weshalb sich Fußball-Kreisoberligist Normania Treffurt fünf Monate nach der deutlichen 1:6-Niederlage beim FC Union Mühlhausen gegen den Testspiel-Dauerrivalen am Sonntag im heimischen Stadion viel teurer verkaufte. Nach Meinung einiger Treffurter Fans, die schon die Handschrift des neuen Trainers Martin Richwien erkannten, lässt sich die Eingangsfrage klar beantworten. Vor allem war das achtbare 0:2 (0:0) wohl Produkt des veränderten Spielsystems. Während der bisherige Coach Christian Richwien offensiver agieren ließ, was einige nicht immer erfolgreiche Torfestivals zur Folge hatte, legt sein jüngerer Bruder Martin mehr Wert auf eine stabile Defensive. Die taktischen Vorgaben setzte die Mannschaft gegen die individuell stärkeren Unioner lange diszipliniert um, so dass der neue Coach nach dem Abpfiff bis auf das vermeidbare 0:2 und die nach einigen Wechseln „verloren gegangene Ordnung“ nicht viel zu kritisieren hatte. „Alles gut. Wir haben das Ergebnis in Grenzen gehalten, phasenweise ganz gut nach vorn gespielt und wissen, woran wir bis zum Saisonstart in Marksuhl noch arbeiten müssen“, so Richwien.

Erwartungsgemäß bestimmten die höherklassigen Gäste das Geschehen. Über den Ex-Eisenacher Toni Jurascheck, der mit einigen gefühlvollen Chip-Bällen die Normania-Abwehr überlupfte, wurden oft die Außen gesucht, doch die Eingaben erreichten zunächst keinen Mitspieler. Zudem zeigte Carsten Stoll bis zur Pause eine bärenstarke Leistung und konnte gegen einige durchgebrochene Mühlhäuser klären. Treffurt mauerte nicht, setzte einige Nadelstiche, wobei der wieselflinke Kevin Wagner auf dem linken Flügel gefiel. Die beste Normania-Chance besaß Maurice Meng, der in der 12.Minute aus vollem Lauf abzog und den Außenpfosten traf. Auch bei Hitzigraths Freistoß (37.) hätte der Gastgeber in Führung gehen können. Wenig später hatte Normania Glück, dass Maximilian Mummert eine scharfe Eingabe vom starken Rechtsverteidiger Patryk Stromczynski fei vorm Tor nicht traf (42.).

In Hälfte zwei erhöhten die Mühlhäuser den Druck. Als der Ball in den Lauf von Fabian Strohschein abprallte, ließ der sich die Chance nicht nehmen und vollendete von halbrechts zum 0:1 (53.). Es begann Unions stärkste Phase bis zum 0:2, das dem vom Tor ins Sturmzentrum gewechselten Allrounder Lukas Krengel gelang. Vorausgegangen war ein schöner Mühlhäuser Spielzug, der dennoch zu unterbinden gewesen wäre, wie Richwien meinte: „Der Diagonalball war 50 Meter in der Luft unterwegs. Da haben wir zu spät reagiert.“ Erst in den letzten zehn Minuten konnten dann auch die Treffurter wieder Offensivakzente setzen. Bei der besten Chance zum Anschluss zögerte Meng am Fünfmeterraum zu lange.

Am kommenden Wochenende bestreiten die Treffurter zwei Tests. Am Freitagabend empfängt die Richwien-Elf Kreisoberliga-Aufsteiger Preußen Bad Langensalza und am Sonntag gastiert man beim Eichsfelder Landesklassenvertreter Grün-Weiß Siemerode. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


Normania´s Männer beschleunigen sofort von null auf hundert, neuer Trainer Martin Richwien mit perfekten Einstand. 

6:0-Heimsieg im Testspiel gegen Kreisliga-Aufsteiger Bickenriede

14.07.2019 

Acht Vorbereitungsspiele hat Neu-Trainer Martin Richwien auf den Plan gesetzt und gleich das erste am Sonntag gegen den Aufsteiger zur Eichsfeld Kreisliga gab ihm zahlreiche Hinweise. Nach dem

klaren 6:0 (1:0) war er am Ende hochzufrieden und attestierte seinen Mannen einen hochverdienten Erfolg.

Speziell mit der ersten Hälfte war der Trainer zufrieden, auch wenn hier noch einige klare Chancen ausgelassen wurden. Doch wie überlegen da teilweise der Ball gegen den spielstarken Gegner lief, war nach dem gerade erst begonnenen Training am Freitag schon erstaunlich. Schließlich war die vom

Ex-Normannen Marko Kaufhold trainierte SG Bickenriede ohne Niederlage durch die letzte Saison marschiert, war verdient aufgestiegen und Martin Richwien traut der jungen Mannschaft sogar den Durchmarsch zu.

Zunächst aber war Normania der Gradmesser, der nach Foul an Matthias Mann und dem von Robert Hitzigrath sicher verwandelten Elfmeter mit 1:0 (13.) in Führung ging. Flüssig lief danach der Ball in den Treffurter Reihen, nur mit den Torchancen wurde geschludert. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel und als der agile Kevin Wistuba schon Keeper Carsten Stoll ausgespielt hatte, rettete Hitzigrath mit letztem Einsatz den knappen Vorsprung in die Pause. Maurice Meng legte nach der Pause zwar schnell das 2:0 (48.) nach, doch die Gäste hatten jetzt wesentlich mehr vom Spiel, verlagerten das Spiel mehr und mehr in die Treffurter Hälfte. Lediglich der mangelnden Durchschlagskraft des Gegners und ihrem aufmerksamen Keeper hatten es die Normannen zu verdanken, kein Gegentor zu kassieren. Jetzt machte Trainer Richwien auch kleine taktische Fehler aus.

Schließlich mussten sich die Spieler auch erst an die Systemänderung zur Viererkette gewöhnen, nachdem Richwiens Bruder Christian die Dreierkette bevorzugt hatte. Das Toreschießen aber hatten die Normannen weiter auf dem Plan und nun wurden die Chancen auch konsequenter genutzt. Da flankte Philipp Richardt nach einem schnellen Einwurf gleich nach innen, wo Lucas Möller mit herrlichem Flugkopfball aus 8m zum 3:0 (63.) einnetzte. Wieder Richardt war Vorbereiter zum 4:0 (67.), denn seine Querpass verwertete wieder Meng aus 12m per Flachschuss. Zum 5:0 (81.) schlug dann der Klasse-Freistoß von Linksfuß Normen Manegold aus 20m genau im Dreiangel ein. Das halbe Dutzend voll machte dann das Stürmerduo kurz vor dem Schlusspfiff selbst. Meng passte von rechts nach innen, wo Möller aus sechs Metern nur noch locker einschieben brauchte.

Da fiel es am Ende nicht einmal auf, dass keine Tore von Alexander Käppler zu notieren waren. Den Wechsel des Stürmers nach Struth muss die Mannschaft nun anders kompensieren und da setzt

Martin Richwien schon auf die neue Spielgemeinschaft mit Wendehausen. Zwei bis drei Spieler

können da schon den Kader des Kreisoberligisten verstärken, meint Richwien, der da besonders Stürmer Paul Schröter im Blick hat. Mit den Wendehäusern beginnt dann am kommenden Freitag das gemeinsame Trainieren und Spielen und am Wochenende wartet schon das nächste Vorbereitungsspiel.

Gegen Union Mühlhausen wird dabei wohl insbesondere die Abwehrarbeit einer Prüfung unterzogen. 

Aufstellung Treffurt: Stoll – Manegold, Mann (30.Meng), Böttger, Hattenbach, Wagner, Mengis, Hitzigrath,

Möller, Aderhold, Fischer (46.Richardt). 

(Quelle: TLZ, 16.07.2019)


Alexander Käppler verlässt den SV Normania Treffurt

26.06.2019 

Unsere Männermannschaft vermeldet nach der letzten Saison einen einzigen Abgang in der Sommerpause,

unser Stürmer Alexander Käppler wechselt zu der SG DJK SG Struth im Unstrut-Hainich-Kreis.

Er möchte sich eine neue Herausforderung stellen und eine Rückkehr in seine Heimatstadt Treffurt

irgendwann ist nicht ausgeschlossen. 

Wir danken "Käppo" für die letzten Jahre, er hat entscheidend mitgewirkt am ersehnten Aufstieg 2018 

und den diesjährigen Klassenerhalt in der Kreisoberliga. 

Zudem wünschen wir Ihm viel Erfolg und gute Integration in seinem neuen Verein!