Berichte aus dem Verein 2017


Seine humorvollen Sprüche leben weiter

Der SV Normania Treffurt trauert um Ex-Trainer Werner Benedix –

Sein größter Erfolg war der Aufstieg 1993

Stets ruhig und gelassen verfolgte Werner Benedix (rechts mit L.Rasch) die Spiele.

Treffurt. Wer in vier Jahrzehnten fünfmal den Trainerposten bei ein und demselben Verein übernimmt, dessen Herz muss wirklich an dem Club hängen. Eben wie bei Werner Benedix, dessen Name untrennbar mit Normania Treffurt verbunden ist. Am Sonntag vor einer Woche ist der einstige Übungsleiter nach langer schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben. Normania und viele Fußballer der Region werden ihn nicht vergessen.

Nach seiner aktiven Laufbahn, erst in der Abwehr, später als gefürchteter Stürmer, wechselte Werner Benedix 1967 auf die Trainerbank. Mit Erfolg. Nur zwei Jahre später führte er Empor Treffurt in die Bezirksklasse. Zwar trennten sich 1971 die Wege und Benedix übernahm Ortsnachbar Diedorf, doch bald war er im Fußball der Werrastadt zurück. Mitte der 1970er Jahre und zweimal nach der Wende, inzwischen war aus Empor Normania geworden, kehrte er zurück. Als größter Erfolg ist dabei der Aufstieg 1992/93 in die damals noch höherwertige Bezirksliga in der Treffurter Fußballchronik verewigt.

Gewürdigt wurde Benedix‘ Engagement für den Fußball vor Jahren mit der Ehrennadel des Thüringer Fußballverbandes in Silber. Was ihn auszeichnete, waren großes Fußballwissen, Sachlichkeit, Objektivität und stets eine Prise Humor, wenn es galt ein Spielfazit auf den Punkt zu bringen. Seine witzigen Sprüche sind legendär und werden bis heute bei Normania in der Kabine erzählt. Beispielsweise dieser Pausenspruch. „Wir müssen den Gegner durch ständiges Toreschießen zermürben!“ Auch Niederlagen brachten den sympathischen Trainer nie aus der Ruhe.

Bemerkenswert, dass Benedix selbst im Rentenalter nicht lange zögerte, als die Treffurter Reserve einen Coach benötigte. Obendrein hatte er kurz nach der Jahrtausendwende gemeinsam mit dem Eisenacher Peter Herrmann eine Kreisauswahl ins Leben gerufen. Im Sommer 2004 beendete Benedix endgültig seine Trainerkarriere, doch auch in den Jahren danach hatte sein Rat stets Gewicht. 

(Quelle: TLZ, 20.12.2017)


Treffurter Schulteam verteidigt den Titel

Erfurt. Steht der traditionelle leichtathletische Mannschaftsmehrkampf der Thüringer Schulen in der Erfurter Leichtathletik-Halle am Steigerwaldstadion um den Sparkassen-Cup des Thüringer Leichtathletik-Verbandes (TLV) an, dann fehlt die Regelschule Treffurt mit Sportlehrer Ulf Grimm nicht. Doch die Mädchen und Jungen von der Werra reisen zu diesem beliebten Wettkampf der Thüringer Schulen, der mittlerweile seine 19.Auflage feierte, nicht nur aus Spaß und Freude in die Landeshauptstadt, sondern mit der vollen Absicht, im spannenden Wettstreit beste Leistungen abzurufen, um die begehrte Trophäe zu gewinnen. „Ziel ist es“, so Sportlehrer Ulf Grimm, „unseren Vorjahressieg unbedingt zu verteidigen.“ Und daran ließen die Mädchen und Jungen bereits bei den Sprintwettbewerben an ihrem Vorhaben keinen Zweifel aufkommen. Niclas Sachs wartete in 8,65 Sekunden mit der drittschnellsten Zeit auf. Bei den Mädchen sprintete Hanna Brunner in 9,17 S ihren Konkurrentinnen auf und davon und Alica Steube untermauerte als Fünfte in 9,39 S das Vorhaben, den Cup erfolgreich zu verteidigen.

Immer waren den Treffurtern die starken Leichtathleten der RS Gerhart-Hauptmann“ Schleusingen auf den Fersen. So zum Beispiel beim 800 M-Lauf, wo die Schleusingerinnen einen dreifachen Erfolg feierten. Und auch beim Weitsprung-Wettbewerb warteten die Schleusinger Mädchen mit einem Doppelerfolg auf und trumpften auch beim Medizinball-Weitstoß auf. Am Ende hatten die Schleusinger Mädchen mit 5096 Punkten einen Vorsprung von knapp über 500 Zählern vor Selina Nitop, Hanna Brunner und Alicia Steube herausgearbeitet. Sportlehrer Ulf Grimm ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und vertraute seinen Jungs mit Leon Charnicoff, Niclas Sachs und Justus Häßler. Die trafen wiederum auf eine sehr starke Mannschaft von der RS Wasungen, die sich am Ende sogar mit einem hauchdünnen Vorsprung von vier Zählern mit 4524 Punkten durchsetzen. So oblag es Leon Charnicoff den Vorjahreserfolg erneut abzusichern. Der 12-Jährige wartete mit Top-Leistungen auf, erkämpfte 1666 Punkte und wartete damit mit dem besten Vierkampf-Ergebnis auf. Seine besten Leistungen rief Charnicoff als Sieger über 800 M in 2:37,45 Min. sowie als Dritter im Weitsprung mit 4,24 M ab. Die erkämpften 4520 Punkte der Jungen sowie die 4504 Zähler der Mädchen reichten dann zur erfolgreichen Cup-Verteidigung mit über 200 Zählern vor der RS Schleusingen und der RS Wasungen. So brauchten die Treffurter ihren Pokal erst gar nicht auspacken und freuen sich jetzt schon auf den Jubiläumswettkampf 2018.

Stammgast ist auch die Regelschule Mechterstädt. Nach mehreren Podiumsplätzen in der Vergangenheit reichten die 9346 Punkte diesmal nur zum vierten Rang. Trotzdem setzten sich die Jungen mit Robin Pabst, Johann Stefau und Nick Baumbach stark in Szene und erkämpften mit 4322 Zählern Platz drei. Bester Vierkämpfer war Robin Pabst als Siebter mit 1473 Zählern. 

(Quelle: TLZ, 02.12.2017)


14.Treffurter Stadtlauf: Thomas Bing siegt nach 2015 erneut – Markus Rippel und Jana Meng sind die schnellsten Lokalmatadoren

Quelle TLZ: 

Treffurt, September 2017. 

Im Spätsommer geht es für Skilangläufer ans Eingemachte: Ein fester Baustein beim Formaufbau der Thüringer Asse ist dabei mittlerweile der Treffurter Stadtlauf, zu dessen 14.Auflage am Samstag wieder ein großer Tross mit namhaften Athleten und vielen Talenten aus dem Leistungszentrum Oberhof angereist war.

In der Geschichte des Wettbewerbes schafften es beim 10,5-km-Hauptlauf erst drei Sportler, die Ski-Elite hinter sich zu lassen: 2007 war es Christian Seiler mit dem bis heute bestehenden Streckenrekord von 33:37 min, 2014 Marcus Schöfisch und im Vorjahr der Eritreeer Samson Tesfazaghi Hayalu vom SV Sömmerda. Die unterbrochene Siegesserie der Ski-Elite setzte nun Thomas Bing vom Rhöner WSV fort. Der 27-jährige Zollwachtmeister, der in Treffurt schon 2015 die Nase vorn hatte, lief nach 36:11,2 min unter dem Beifall der Zuschauer ins Ziel. Dahinter landeten Marius Cebulla (WSV Goldlauter/36:20,2) und Eric Voßhage (WSV Schmiedefeld/37:22,9 min) auf den Plätzen zwei und drei. Echte Konkurrenz hatten die Wintersportler diesmal nicht. „Man könnte fast vermuten, dass einige dem Vergleich mit den Spitzensportlern extra aus dem Weg gehen“, ärgerte sich Günter Oßwald, der Initiator und Sponsor des sportlichen Highlights in Treffurt, ein wenig. Mit der Resonanz war er dennoch zufrieden, wenngleich mit insgesamt 355 Teilnehmern die Vorjahreszahlen nicht erreicht wurden. Gründe dafür dürften der bis zum Start anhaltende Regen und die zeitgleich stattfindenden Läufe in Schlotheim und Bad Tennstedt gewesen sein.

Einen erneut starken Lauf absolvierte Roman Freitag (Jahrgang 2001) vom Eisenacher LV, der in 37:45 min als Fünfter der beste Nicht-Wintersportler war. „Anfangs konnte ich noch mithalten, doch am ersten Anstieg sind die Skiläufer davon gezogen“, sagte er, kurz nachdem er wie alle Finisher seine Medaille umgehängt bekam. Beachtlich zudem, dass Freitag noch vor dem fünffachen Stadtlaufsieger Roy Meingast (6./39:17 min) ins Ziel kam. Auf Rang sieben lief mit Daniel Musiol aus Cottbus übrigens ein ehemaliger Radprofi.

Bei den Damen holte sich die Gothaerin Maria Füldner in 44:11,2 min die Siegprämie im Wert von 150 Euro, während Jana Meng als Zweite in 47:11 min die separate Treffurt-Wertung gewann. Bei den Männern gelang dies einmal mehr Markus Rippel als Gesamtzwölfter (42:13 min).

Auf der 5,5-km-Runde dominierten indes ebenfalls die Skisportler. Bei den Frauen rannte U23-Weltmeisterin Victoria Carl (WSV Zella-Mehlis/21:41) zum Sieg, die männlichen Wertung gewann Paul Gräf (WSV Asbach/19:18). Schnellster Lokalmatador war hier Stefan Zimmermann (SV Einheit Eisenach) als Fünfter in 20:31.

Lob gab es von fast allen Teilnehmern für die Organisation, deren Fäden wie gehabt bei Steffi Oßwald zusammenliefen. Neu im Boot sind die Treffurter Schulfördervereine, die sich erstmals um die Verpflegung kümmerten. Die Strecke war wie immer gut markiert und präpariert. Weil Regen angesagt war, hatten die Ausrichter am Abend zuvor im Gelände die Wurzeln weiß markiert, um das Sturzrisiko zu minimieren. „Aber dafür haben wir natürlich nicht irgendeine Farbe, sondern umweltschonendes Kreide-Spray genommen“, betonte Michael Reinz. Schließlich, so der Treffurter Bürgermeister, stehe der Lauf unter dem Motto „Laufen für ein sauberes Werratal.“ Auch in diesem Jahr schnürte Reinz selbst die Laufschuhe und war mit seinem Abschneiden (46:38 min/Platz 4 AK 45) zufrieden. „Alles unter 50 Minuten ist in Ordnung.“ Im Start-Ziel-Bereich vor der Normannsteinhalle herrschte derweil großes Gewimmel. Da spielte der Treffurter Spielmannszug auf, Jungen und Mädchen kickten auf der Socceranlage und manch ein Hobbyläufer nutzte die Gelegenheit zum Plausch mit bekannten Athleten wie dem zweifachen Skilanglauf-Weltmeister Axel Teichmann.

Eröffnet hatten den Lauf Vormittag die Kindergartenknirpse, die auf der 300 Meter langen Strecke teils mit ihren Eltern und Großeltern an der Hand ihren Spaß hatten. Erfreulich viele Grundschüler – weit über 100 – bestritten anschließend den Schnupperlauf über 1,7 Kilometer. Bei den Jungen siegte der Treffurter Franz Rippel (7:13 min), bei den Mädchen Emma Scheler vom SC Großengottern (7:30 min).


Jacken-Festival 2017

Leider ist das fünfte Jacken-Festival schon wieder vorbei.

Der SV Normania stand als Partner dem Festival wieder zur Seite und hat sich um das leibliche Wohl gesorgt. Wir möchten uns hiermit nochmals herzlich bei allen

Sponsoren und Gönnern, dem Jacken Festival e.V., sowie bei allen fleißigen

Helfern in-und außerhalb des Vereins bedanken. Natürlich bedanken wir uns zu guter Letzt auch bei den Bands und dem fantastischen Publikum die über das komplette Wochenende eine super Stimmung machten.

 

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Sommerfest 2017

Das diesjährige Sommerfest stand ganz im Zeichen der Spendenaktion an das Kinderhospiz Mittelthüringen. 

 

Bei der Spendenaktion am Rande des Fußballfreundschaftsspiels am Freitagabend zwischen den Alten Herren von Treffurt und der Traditionsmannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt kamen 500 Euro für das Kinderhospiz Mittelthüringen zusammen. Auch das Schiedsrichtertrio beteiligte sich. Referee Udo Dittmar sowie seine Assistenten Jonas Maul und Lars Schumacher verzichteten auf ihr Honorar. Das Spiel gewann Erfurt eindeutig mit 12:1-Toren.  Quelle TLZ

 

Am Samstagnachmittag absolvierten unsere Männermannschaft ein Testspiel gegen Landesklassenaufsteiger DJK SG Struht,

Die Teams legten einen flotten Beginn auf den gepflegten Rasen des Normannsteinstadions. Die Gäste waren zeitig erfolgreich, als sie sich geschickt durchspielten und Sandro Bonk zum 0:1 traf (6.). Doch die Hausherren antworteten postwendend: Robert Hitzigrath versenkte einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:1 (8.).

Eiskalt aber konterte die DJK die Normania-Abwehr aus – als die Abseitsfalle einmal nicht zuschnappte, stand Torjäger Martin Kirchner in der Mitte frei und musste einen Pass nur noch zum 1:2 (24.) über die Linie schieben.

In Halbzeit zwei verwandelte die Seipel-Elf das 1:2 durch Norman Wohlfeld (2), Thomas Nolte, Michael Schmerbauch (2) sowie Niklas Engelhardt in ein 1:8, ehe Eric Müller in der Schlussphase noch das 2:8 gelang.  Quelle TLZ

Den Ausklang des Sommerfestes markierte "Hännes", der am Samstag-abend in gemütlicher Atmosphäre im kleinen Festzelt im Normannstein-stadion eine Oldiedisco veranstaltete. 

 

Vielen Dank an alle Helfer, Beteiligten und an Bernd Hattenbach für die folgenden Bilder.