Neue Vereinsnachrichten


Erste verliert trotz Führung ihr Heimspiel, Gäste gewinnen verdient

20.10.2019 

Die SG FSV Lautertal Bischofroda erreichte einen 4:1-Erfolg beim SV Normania Treffurt.

Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die SG FSV Lautertal Bischofroda wurde der Favoritenrolle gerecht. Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, aber mit Chancenplus für Bischofroda,

Normania´s Carsten Stoll hielt die Null fest und es endete ohne ein zählbares Ereignis für beide Mannschaften.

Gleich nach dem Wiederanpfiff bekam der SV Normania Treffurt einen Elfmeter, Maurice Leise wurde im Strafraum gehalten, den Tommy Mengis erfolgreich verwandelte (48.). Danach hätte Mengis

das 2-0 nachlegen können, scheiterte aber per Kopfball an Bärenklau. 

Nach anschließenden Konter und desolaten Abwehrverhalten traf Toni Zarate in der 56.Minute

vor 107 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Danach rannte Normania vergeblich an, Dennis Voigt versenkte nach erneuten Abwehrfehler die Kugel volley aus 16M zum 2:1 (66.). Wenige Minuten später nahm Gästetrainer seinen Spieler Hannes Wolfgram vom Feld und setzte auf die Qualitäten von 

Benjamin Al (72.), er beförderte das Leder zum 3:1 der SG FSV Lautertal Bischofroda über die Linie (78.). Treffurt gab sich nicht auf, aber es fehlte die nötige Durchschlagskraft in der Offensive.

Andy Schmidt stellte per Konter wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 4:1 für den Gast

her (89.). Als Schiedsrichter Andreas Höppner die Begegnung schließlich abpfiff, war der SV Normania Treffurt vor heimischer Kulisse mit 1:4 geschlagen. 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Ergebnisse der D2-und E1-Junioren am Wochenende


Erste siegt auswärts im Pokal, "Kaufi" und "Hilde" schießen Gotha ab


Zweite gewinnt in Ifta nach Rückstand und ist wieder Tabellenführer


BVB Traditionsmannschaft: Borussias besondere Botschafter

07.09.2019 

Borussia Dortmund ist in vielen Dingen besonders – und manchmal speziell. So gibt es nicht etwa die eine Mannschaft, die die schwarzgelben Farben auch abseits der hell ausgeleuchteten Bundesligabühne vertritt, sondern gleich deren drei. Nach Alten Herren und Legendenmannschaft stellen wir diesmal die Traditionsmannschaft vor. Wir haben die Jungs um Teamchef Günter Kutowski begleitet.

Nach Treffurt kommt nicht viel. Aber heute ist der BVB zu Gast im Fachwerkstädtchen im Werratal. Burg Normannstein thront hoch oben über dem Spielfeld. Im gleichnamigen Stadion an der Gerichtsstraße sind die steilen Tribünen steile Hänge. Grasgrün statt betongrau. Stehplatz statt Sitzplatz. Die Kabine ist klein. Holzbänke mit Kleiderhaken rechts und links. Rauputz an der Wand. Die Massagebank steht unter der Dachschrägen, die Dusche im Keller. DFB-Pokalsieger an der Basis.

Die Stimmung ist wie beim Familientreffen. Es wird gefrotzelt; untereinander, aber eben auch im verbalen Doppelpass mit den Fußballfreunden aus Thüringen. Einer stellt fest: "‘n bissken was seid Ihr ja schon in die Jahre gekommen…" Die Worte verhallen in der Tiefe des Raumes. Für den Fan Ansporn genug, um nachzusetzen: "Naja, ich würd mich nach der Karriere ja auch gehen lassen…" Irgendwann im Laufe dieses Vorspiels kontert Jens Kurrat, den alle nur "Hoppy" nennen, wie seinen legendären Vater: "Seht ihr Jungs, wir sind immer noch zum Siegen verdammt." Es ist diese Offenheit, die Nähe ermöglicht – und wertvoll ist, weil selten geworden. Eine Begegnung ist mehr als ein Spiel.

Drinnen schwelgen sie derweil in Erinnerungen – und kommen partout nicht mehr darauf, wer 1989 im Berliner Olympiastadion gegen Werder Bremen die Nummer 13 hatte. Der kurzerhand beauftragte Mitarbeiter Google spuckt nach langer Suche Bernd Storck aus, ganz sicher ist er sich aber nicht. Reinhold Mathes, in den 1970er-Jahren selbst Spieler, heute Physio und Maskottchen in Personalunion, knetet nebenbei ein paar Muskeln weich.

Am liebsten im Zentrum

Heute werden Jörg Kühl, Franck Patrick Njambe, Sascha Rammel, Steffen Karl, Tim Gutberlet, Michael Lusch, Günter Breitzke, Martin Driller, David Odonkor, Giovanni Federico und Antonio da Silva beginnen. In Jens Kurrat, Irfan Uzungelis und Peter Vogt wartet schon die zweite Welle. "Zu viele wollen in der Zentrale spielen – um möglichst viele Ballkontakte zu haben", kennt Teamchef Günter Kutowski seine Pappenheimer und gewährt Einblick in seine Planspiele: "Du kannst nicht mit zehn Mann innen spielen und keinem auf Außen." Über 1.000 Profi-Einsätze verteilen sich auf die Startelfspieler – und diese sich letztlich auch über das gesamte Spielfeld. Jetzt sind sie nicht Ex-Profis, sondern einfach nur Männer. Männer in Schwarzgelb. Männer für Schwarzgelb.

"Wir sind alle Schwarzgelbe, die ihr Hobby mit Leidenschaft leben. Wir möchten das positive Image des BVB verlängern, sind dafür gerne unterwegs und sehen uns als Repräsentanten des Vereins", erklärt Kutowski. Seine Truppe vereint Fußballstars zum Anfassen. Das kommt an in Thüringen. Warmmachen mit Smartphone in der Hand ist erlaubt. Die kalte Dusche bleibt trotzdem aus. Der bereits im Jahr 1516 erwähnte Schützenverein Treffurt ist zwar einer der ältesten Deutschlands, getroffen haben an diesem Tag aber vor allem die Borussen aus Dortmund. David Odonkor allein fünfmal. So schnell konnte manch einer gar nicht gucken. Auch Njambe (2), Federico, Karl und Gastspieler Nils tragen sich in die Torschützenliste ein. Am Ende heißt es 10:2.

Kuttes Eleven sind Borussias beste Botschafter. 15 bis 16 Spiele bestreiten sie im Jahr; vor der Haustür, im Sauerland, im Süden und vor allem im Osten der Republik. Höhepunkte im Jahreskalender sind die Fahrten nach Kitzbühel und Grömitz. Allein in der ansonsten fußballfreien Zeit im Juni und Juli könnten sie aber auch locker 40 Begegnungen spielen. "Die Spielanfragen häufen sich", sagt Günter Kutowski, "die meisten wollen Benefizspiele vereinbaren. Das ist auch völlig in Ordnung und eine solche Einladung von uns immer gerne angenommen – allerdings können wir dafür nicht jedes Mal zwei Tage durchs Land fahren. Wir werden ja auch nicht jünger."

Kicken und “Pläuschchen halten”

Borussia Dortmund ist eben in aller Munde – und der Organisationsaufwand für den Teamchef enorm. Zwei bis drei Stunden wird er beispielsweise vor der Kitzbühel-Fahrt investieren, jeden Tag. Doch vorher noch einmal zurück nach Treffurt, wo nach dem Schlusspfiff noch lange nicht Schluss ist. Eine Begegnung ist ja mehr als ein Spiel. "Die Leute wollen uns auch sehen und ein Pläuschchen halten. Das lassen wir zu. Während andere direkt nach dem Spiel abhauen, bleiben wir gerne noch vor Ort, essen gemeinsam mit den Fans eine Bratwurst und kommen ins Gespräch." Günter Breitzke schreibt Autogramme. Das bereitet ihm sichtlich Freude. Die Gelbe Karte des Schiedsrichters wird mit der Zeit zur Sammelkarte. Günter Kutowski sagt: "Wir fahren ja nicht mehr stundenlang durch ganz Deutschland allein für die 90 Minuten auf dem Platz."

Manches ändert sich auch nicht, manchen muss man auch nach der Profi-Karriere an die Hand nehmen. Als einer fragt, wo denn hier die Duschen seien, antwortet ein anderer: "Ja, da, wo’s rauscht!" In Treffurt ist das eben im Keller. 

(Quelle: www.bvb.de )


Rumpf-Elf unserer Ersten mit Schadensbegrenzung in Kaltennordheim

06.10.2019 

Angetreten mit einer Treffurter Not-Elf in Kaltennordheim, es fehlten 5 Stammspieler,

Routenier Markus Rippel spielte kurzerhand durch, war man von Anfang an auf Schadensbegrenzung aus.

Trotzdem hatte Maurice Leise, vor der 1-0 Führung (17.Min.,Handelfmeter) der Hausherren,

eine 100%-Chance zur Führung auf den Fuss. Nachdem kurz danach aus dem Gewühl die Gastgeber

das 2-0 (22.Min.) nachgelegt hatten, war Treffurt fast nur mit Defensivarbeit beschäftigt und beschränkte sich auf´s Kontern, Maurice Meng sein 20m-Schuss (34.Min.) verfehlte nur knapp das Tor. 

Normanias Keeper Carsten Stoll hielt mit guter Leistung Treffurt im Spiel. Nachdem Normanias

Kapitän Robert Hitzigrath wegen wiederholten Vergehen (1.Handspiel/2.Foulspiel) mit Gelb-Rot (63.Min.) vom Platz musste, verteidigte Treffurt mit "Mann und Maus" und seinem Torwart das 3.Gegentor.


Unsere Zweite mit klaren Heimsieg zur Kirmes sind jetzt Tabellenführer


E-und B-Junioren gewinnen im Pokal, D-Junioren mit Nichtantritt


1.Saisonsieg: Matthias Mann erlöst unsere 1.Männermannschaft

29.09.2019  

Ohne Kapitän und Abwehrchef Robert Hitzigrath (urlaubsbedingt verhindert) holte Treffurt seinen ersten Saisonsieg und das nicht unverdient. 

Zwar war das Spiel über 90 Minuten lang von den Spielanteilen her ausgeglichen, aber der SV Normania zeigte den größeren Siegeswillen. Nachdem der ständige "Unruheherd" Lucas Möller vorgelegt hatte, Gästekeeper hielt im 1:1, traf Matthias Mann (38.Min.) aus 15M halbhoch ins linke Toreck.

Die Hausherren verteidigten gut, die Gäste gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf.

Normania´s Carsten Stoll und Abwehr entschärften 2 brenzliche Situationen in der 2.Hälfte.

So brachten die Gastgeber die knappe Führung über die Zeit. 

 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Unsere 2.Männermannschaft gewinnt Stadt-Derby in Großburschla


Die letzten Spiele unserer Junioren-Mannschaften


Treffurt lässt wieder die Bälle fliegen !

21.09.2019  

Nach einer gefühlten Ewigkeit nimmt die Abteilung Volleyball des SV Normania Treffurt wieder am Ligabetrieb teil.

Das Team rund um den Initiator und Coach Stefan Rommel stellt sich gerne der Herausforderung, spielt man doch schon seit einiger Zeit hobbymäßig zusammen. Die Spieler und auch Spielerinnen kommen dabei nicht nur aus Treffurt, sondern auch aus der Umgebung.

In den letzten Wochen galt es das Zusammenspiel und erste Spielzüge, in der Vorbereitung, zu festigen.

Am Samstag, den 21.September dann der erste Spieltag, an dem man herausfinden wollte wo man steht.

Die Fahrt ging nach Marksuhl, wo gleich zwei Gegner auf die Treffurter warteten. Im Volleyball finden die Spieltage in den unteren Liegen in sogenannten Dreierrunden statt. So dass man mindestens 2 Spiele an einem Tag absolviert. 

Unter den musternden Blicken der Gegner wurde schnell klar, dass man auf die Anfeuerungsgesänge der Mannschaften nicht eingerichtet war. Dies sollte später aber weniger Auswirkungen auf das Treffurter Spiel haben, als es sich die Gegner erhofft hatten.

Im ersten Spiel traf man auf routinierte Bad Liebensteiner. Erfahrene Spieler, die es verstanden kleine Nachlässigkeiten sofort geschickt auszunutzen. Dennoch konnte das Team um Kapitän Michael Langlotz stets gegenhalten. In beiden Sätzen war man zweidrittel des Spiels auf Augenhöhe und teilweise auch in Führung liegend. Im letzten Drittel fehlte dann allerdings die Konzentration, sodass die Sätze zu deutlich abgegeben wurden. 25:20 und 25:18 waren die Ausbeute. Letztendlich wäre mehr drin gewesen. Dies merken auch die Jungs aus Bali, welche die Treffurter unterschätzten und deren Teamgefüge mehrfach wankte.

Trotz Niederlage startete man mit gesteigertem Selbstbewusstsein in das zweite Spiel gegen das junge Team des Hausherrn Marksuhl.

Gleich der erste Satz sorgte für eine Überraschung, bei den gegnerischen Teams. Die Treffurter waren sofort präsent und dominiertern die ersten zwei Drittel des ersten Satz deutlich und man führte zwischenzeitlich mit 20:8. Der Gegner fand kaum eine Lösung gegen die erstarkten Treffurter, hierfür waren hauptsächlich die starken Aufschläge von Salzmann und die harten Angriffe von Lotz verantwortlich. Trotz erneuerter Konzentrationsschwäche gegen Ende des Satzes, war es der erste Satzgewinn der Neulinge.

Der zweite Satz dann auf Augenhöhe endete für uns unglücklich und musste mit 20:25 abgegeben werden. Durch zu viele eigene Fehler der Treffurter, konnten sich die Marksuhler anschließend auch den entscheidenden dritten Satz sichern. In diesem spielten sie dann ihre Erfahrung aus und gewannen letztendlich wieder zu deutlich, mit 15:10.

Festzuhalten bleibt nach dem ersten Spieltag, dass trotz dem ein oder anderen Fehler zu viel, das Potential für die Liga vorhanden ist. Nun heißt es die Technik und Abstimmung bei den Laufwegen zu verbessern. Die Einstellung des Teams passt und man kann selbstbewusst in den nächsten Spieltag starten.

Dieser wird dann in heimischen Gefilden stattfinden. Wir laden dazu alle Sportbegeisterten

am 14.11.2019 / 19:00 Uhr in die Normansteinhalle ein.

Mit einer lautstarken Unterstützung der Fans wird es mit dem ersten Sieg schon klappen.

 

Auf dem Feld: Als Steller Maxi Endregat,Tom Raddau und Sebastian Hutzfeld;

Mittelblock/Angriff Florian Lotz, Michael Langlotz und Mario Salzmann;

Diagonaler Angriff Tim Hanauska, Maxi Endregat und Christian Broßmann unsere Libera Celine Schwanz

und neben dem Feld Coach Stefan Rommel.

Wir konnten zudem schon den ersten mitgereisten Fan begrüßen. 

 

Ergebnisse:

SV Normania Treffurt - SV Medizin Bad Liebenstein 

0 : 2 (20 : 25 / 18 : 25)

Volleyballclub Marksuhl 02 - SV Normania Treffurt 

2 : 1 (20 : 25 / 25 : 20 / 15 : 10)

 

Quelle/Autor: Mario Salzmann/Stefan Rommel


Die erste Männermannschaft wieder mit 0-0, die Zweite gewinnt

22.09.2019 

Defensiv hat sich Normania Treffurt stabilisiert. Doch weil die Offensive des Fußball-Kreisoberligisten aktuell nur ein laues Lüftchen ist, sprang für die Werrastädter gestern bei Westring Gotha die zweite Nullnummer in Folge heraus. „Mit dem Punkt können wir sicher besser leben als Westring“, meinte Normanias Mannschaftsleiter Maik Nollner. Nicht zuletzt weil die Gastgeber kurz vor Ende durch

Andreas Jewtschuk per Kopf noch den Pfosten trafen.

Aber auch übers gesamte, insgesamt ereignisarme Spiel betrachtet waren die Hausherren dem Sieg wesentlich näher. Die besten Chancen erspielte sich Westring Gotha vor der Pause, als zweimal beim erneut gut aufgelegten Normania-Keeper Carsten Stoll (9./31.) Endstation war. Treffurt strahlte so gut wie keine Gefahr aus. Nennenswert sind lediglich zwei Halbchancen, ein Schuss von Tommy Mengis (44.) und ein von Westring-Schlussmann Hermann parierter Hitzigrath-Freistoß (83.). Zu wenig, um mit drei Punkten belohnt zu werden.

Aufstellung Treffurt: Stoll, Manegold, Hitzigrath, Wallstein, Mann, Döring, Mengis, Möller(59.Meng), Scharf,

M.Leise(65.Fischer), Richardt. 

(Quelle: TLZ, 23.09.2019)

Das goldene Tor schoss Vincent Höppner (72.Minute), damit belegt die Zweite aktuell den 2.Tabellenplatz.


2.Runde Kreispokal: Erste mit klaren Sieg auswärts, 

Zweite gegen Marksuhl (Kreisoberliga) mit knapper Niederlage


Unsere 1.Männermannschaft mit torlosen Unentschieden Zuhause

15.09.2019 

Bei Normania Treffurt sind sie begnügsam geworden. Schon eine torlose erste Hälfte stimmte die treuen Zuschauer gestern zufrieden. Nach dem Wechsel bekamen sie auch keine Treffer zu sehen, doch mit einsatzstarker Abwehr und einem fehlerfreien Carsten Stoll im Gehäuse verdienten sich die Gastgeber den ersten Punkt. Einen Punkt, der Mut macht.

Die SG Ruhla/Wutha-Farnroda blieb einiges schuldig. Der Gast hatte durchweg optisches Plus, agierte jedoch im letzten Spielfelddrittel zu umständlich und ungenau. „Am Ende müssen wir froh sein, dass wir hier nicht als Verlierer heimfahren“, wusste EFC-Geschäftsführer Heinz Hoßfeld. Denn die klarste Möglichkeit der zähen Partie besaßen die Gastgeber, als Leon Böttger nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball kam. Tobias Eifert hielt stark (48.). Auch später brannte es noch öfter nach Ecken vor dem Ruhlaer Kasten.

Mit geradlinigem Spiel hatte Treffurt die ersten Akzente gesetzt. Zweimal verzog Maurice Meng (4./7.).

Dann riss Ruhla das Heft allmählich an sich, doch Stoll entschärfte eine

Doppelchance (29./Schuss El Antaki, Kopfball-Abstauber Meinhardt) spektakulär und lenkte

einen 18-m-Schuss von Wollenhaupt noch an die Latte (33.). Nach Wiederbeginn tat sich der Gast, dem spürbar das Freitagspiel in den Knochen steckte, weiter schwer, während Normania konterte und mit Hitzigraths scharfem Freistoß (64./Fuchs klärt per Kopf) die SG durchatmen ließ. Ruhlas beste Möglichkeit donnerte Grabow im Strafraum übers Ziel (78.).

So blieb es bei der Nullnummer, „die leistungsgerecht war“.  

Aufstellungen:

Treffurt:  Stoll, Hitzigrath, Manegold, Wallstein, Möller, Müller, Meng(46.Leise), Döring, Böttger(58.Fischer),

Richardt, Scharf. 

Ruhla: Eifert, Rummer, L. Maschauer(58.Wichate), M. Stein, Fuchs, Langlotz, Henning, El Antaki, Wollenhaupt(85.M.Maschauer), Grabow, Meinhardt. 

(Quelle: TA, 16.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Ein Hauch von Sommermärchen

07.09.2019  

David Odonkor, Shootingstar der WM 2006, wirbelt beim Auftritt der Dortmunder Traditionsmannschaft in Treffurt wie in besten Zeiten. 

Permanent beschäftigte David Odonkor die Treffurter Abwehr. Fünfmal drückte der Ex-Nationalspieler den Ball  in die Maschen. Die Schwarz-gelben Dortmunder vereint mit den gelb-schwarzen Treffurtern. In der Mitte hinten Dortmunds Gastspieler Nils Hendrich.

Permanent beschäftigte David Odonkor die Treffurter Abwehr. Fünfmal drückte der Ex-Nationalspieler den Ball in die Maschen. 

Dass er einmal im BVB-Trikot auf dem Rasen stehen würde, hätte sich Nils Hendrich bis vor wenigen Monaten wohl kaum träumen lassen. Möglich machte es ein ungewöhnliches Hochzeitsgeschenk seiner Freunde. Den „Einsatz-gutschein“ im Dortmunder Traditionsteam konnte Hendrich dabei nun am vergangenen Samstag sogar vor der Haustür beim Gastspiel der Alt-Borussen im Treffurter Normannsteinstadion einlösen. Vor 523 Besuchern durfte der ehemalige Falkener Kreisligakicker zeigen, dass auch er passabel mit der Kugel umgehen kann. Nicht zuletzt mit einem sicher verwandelten Elfmeter zum 1:5-Pausenstand.

Die Augen der schwarz-gelben Fangemeinde waren freilich auf andere Akteure gerichtet. Insbesondere auf David Odonkor. Der 16-malige Nationalspieler, der seit kurzem Co-Trainer und Sportlicher Leiter beim türkischen Zweitligisten Eskisehirspor ist, war der Star des Nachmittages. Nach dem Abpfiff war er dicht umlagert, schrieb Autogramme und ließ sich mit Fans ablichten. In der 80-minütigen Spielzeit hatte Odonkor stark aufgespielt. Er sprintet fast noch so wie beim Sommermärchen 2006, ließ seine Gegenspieler reihenweise stehen und traf beim 10:2-Erfolg der Dortmunder fünfmal.

Das erste Tor des Tages war jedoch den Gastgebern vorbehalten, die eine Mischung aus Kreisoberligaspielern und Mitgliedern des ausrichtenden Fanclubs „Treffurter Ost-Borussen“ aufboten.

Mit der Pieke traf Maurice Leise und kitzelte damit die Oldies. Die machten dann ernst, bekamen die ersten zwei Tore „aber auch von uns aufgelegt“, wie Treffurts Trainer Martin Richwien sah. Zweimal Odonkor und zweimal Franck Patrick Njambe sorgten fürs 1:4. In Hälfte zwei, als beim Gastgeber auch Bürgermeister Michael Reinz mitkickte, machten es Odonkor nach drei Sololäufen, Steffen Karl und Giovanni Federico zweistellig. Zwischendurch hatte Maurice Meng Keeper Jörg Kuhl zum 2:8 überwunden.

Kuhl war im BVB-Team einer von drei, vier Unbekannten, die nur kurze Gastspiele im Westfalenstadion gaben oder nie Bundesliga gespielt haben. Andere Namen kennen nicht nur BVB-Fans:

So Antonio da Silva (2007 Deutscher Meister mit Stuttgart), Michael Lusch (267 Erstbundesligaspiele) oder Günter Breitzke.

18 Tore schoss er einst für die Borussia. 1989 wurde er als einer der DFB-Pokalhelden gefeiert.

30 Jahre danach lebt Breitzke weitab vom Glamour und ist froh, wenn er bei Spielen mit der Traditionself dem Hartz-4-Alltag entfliehen kann. 

(Quelle: TA, 11.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Vorfreude auf BVB-Oldies

Beim „2.Borussia Fanfest“ spielt die Dortmunder Traditionsmannschaft am 7.September in Treffurt. 

Auch Steffen Karl spielt noch regelmäßig für die Dortmunder Traditionsmannschaft. Der gebürtige Sachsen-Anhalter bestritt 99 Bundesligaspiele für Dortmund und stand 1993 mit den Schwarz-Gelben im UEFC-Cup-Finale, das Juventus Turin nach Hin- und Rückspiel 6:1 gewann.

Auch Steffen Karl, links vor sechs Jahren beim Turnier in Bischofroda, spielt noch regelmäßig für die Dortmunder Traditionsmannschaft. Der gebürtige Sachsen-Anhalter bestritt 99 Bundesligaspiele für Dortmund und stand 1993 mit den Schwarz-Gelben im UEFC-Cup-Finale, das Juventus Turin nach Hin- und Rückspiel 6:1 gewann.

Treffurt Fußballfreunde, deren Herz schwarz-gelb schlägt, sollten sich den 7.September im Kalender dick anstreichen. Heute in zwei Wochen richtet der erst im vergangenen Jahr gegründete Dortmunder Fanclub „Treffurter Ost-Borussen“ sein zweites „BVB-Fanfest“ aus. Höhepunkt des Tages wird zweifelsohne das Gastspiel der Dortmunder Traditionsmannschaft, die ab 15 Uhr im Normannsteinstadion gegen

die Treffurter Kreisoberliga-Mannschaft antritt. Bei den Gastgebern soll auch das eine oder andere Fanclub-Mitglied eingewechselt werden. „Das wird sich aber auf Kurzeinsätze beschränken, denn die meisten von uns sind lange raus aus dem Fußball. Und zu leicht soll es die Traditionsmannschaft ja nicht haben“, sagt Tino Göbel, einer der Mitorganisatoren des Events.

In der Region waren die ehemaligen Dortmunder Bundesligaprofis bereits vor sechs Jahren zu sehen, als sie sich zum 20-jährigen Vereinsbestehen des SV Lautertal Bischofroda bei einem Turnier mit den Traditionsteams vom Halleschen FC, FC Rot-Weiß Erfurt, Motor Eisenach und einer einheimischen Auswahl duellierten. Frank Mill begeisterte damals mit Seitfallziehern wie in besten Zeiten. Die mittlerweile 61-Jährige Bundesliga-Legende läuft noch immer regelmäßig für die Traditionsmannschaft auf.

In Treffurt wird er allerdings nicht dabei sein, wie der 1990er Weltmeister am Rande seines Fußballcamps in Mosbach informierte. Auch in zwei Wochen ist er nämlich mit seiner Fußballschule unterwegs.

Teamchef der namenhaften BVB-Truppe ist Günter Kutowski, der während seiner aktiven Zeit der Inbegriff des Ruhrpott-Kämpfers war. Sein Spielerkader besteht im Kern aus der Pokalsiegerelf von 1989 (u.a. mit Michael Zorc, Teddy de Beer, Norbert Dickel) und wird immer wieder durch Akteure verschiedener Generationen ergänzt. Welches Aufgebot „Kutte“ am 6.September in Treffurt aufbietet, entscheide sich erst kurz zuvor, so Göbel.

Los geht das Fanfest bereits am Vorabend mit einer Disco im Festzelt auf dem Festgelände in der Treffurter Gartenstraße. Samstag geht es ab 12 Uhr weiter. Dann ist auch der BVB-Fantruck angerollt, der allen Gästen den ganzen Tag offen steht. Für die jüngsten Besucher gibt es Hüpfburg, Tombola, Kinderschminken und vieles mehr. Nach dem Fußballspiel im Stadion wird am Abend zum krönenden Abschluss wieder ins Festzelt eingeladen, wo ab 20 Uhr eine Live-Band zum Tanz aufspielt.

„Eingeladen sind natürlich nicht nur BVB-Fans, sondern jeder der Lust hat, vorbei zu kommen, um mit uns ein tolles Wochenende zu erleben“, betonen die Treffurter Ost-Borussen.

(Quelle: TA, 24.08.2019)


Erste mit 3.Niederlage in Folge ist jetzt Tabellenletzter,

Zweite mit 2.Sieg in Folge steht auf Platz 2


1.Männermannschaft mit derber Heimniederlage gegen 

den Landesklassenabsteiger aus Siebleben

01.09.2019 

Der SV Normania Treffurt hat im ersten Heimspiel der neuen Saison ein Debakel erlebt. Gegen Landesklassen-Absteiger SG Siebleben unterlagen die Werrastädter gestern mit 0:6 und sind somit nach 180 Minuten noch ohne Punkt und ohne Tor.

Ganz so einseitig wie das Ergebnis klingt, war das Spiel aber nicht. Zumindest in den ersten 45 Minuten. Da zeigten die Randgothaer zwar schon die reifere Spielanlage, doch die besseren Chancen besaß Normania. Die klarste vereitelte Gästekeeper Heidrich gegen Matthias Mann (23.). Abgebrühter vorm Tor zeigte sich dann Sieblebens Alexander König, der mit seinen Toren kurz vor und kurz nach der Pause (45./46.) die Weichen stellte. Nach dem Doppelschlag zum 0:4 (67.M.Lehmann, 68.König) brach Normania dann auseinander. König nutzte das für zwei weitere Tore (75./82.).

Aufstellung SVN: Stoll, Hitzigrath, Manegold, Hattenbach, Mann, Müller (69.Bondzio), Wagner (54.Fischer), Meng, Scharf, Böttger (48.Möller), Richardt  

 

(Quelle: TLZ, 02.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


2.Männermannschaft erlebt in Wendehausen den perfekten Saisonstart


Erste Männermannschaft misslingt Saisonstart auswärts

24.08.2019 

Für Fußballfeinschmecker war das Auftaktspiel des Aufsteigers SG Marksuhl/Förtha gegen die Normannen aus Treffurt wahrlich nicht gedacht und es erwies sich eher als schwere Kost für die zahlreichen erwartungsvollen Zuschauer. Insgesamt war es in Förtha tatsächlich eine zähe Partie ohne große Höhepunkte , nach der für die Marksuhler auch nur die drei Punkte zählten.

Einen Höhepunkt hielt das Spiel dann doch bereit und der bedeutete auch schon die Entscheidung. Kapitän Björn Venter hatte sich da einen Freistoß zurechtgelegt und den Ball platziert und gekonnt aus 20 Metern an der zu kleinen Mauer vorbei zum 1:0 (24.) ins untere Eck gezirkelt. Quasi ein Treffer aus dem Nichts, denn bis dahin waren die Normannen einfach präsenter und hatten deutlich mehr vom Spiel. Deutlich wurde da aber auch der Verlust von Torjäger Alexander Käppler (zu DJK Struth gewechselt), denn in der torgefährlichen Zone entwickelten die Treffurter einfach keine Gefahr. Aber auch die Gastgeber hatten da nicht mehr zu bieten und fuhren ihren ersten zaghaften Angriff (5.) gegen das Tor von Keeper Carsten Stoll, der ohne Folgen blieb.

Beide Torhüter verlebten einen relativ ruhigen Nachmittag, weil die Kapitäne, Björn Venter auf Marksuhler Seite und Robert Hitzigrath auf Seiten der Treffurter, ihre Abwehrarbeit gut organisierten, andererseits aber auch nicht sonderlich gefordert wurden. Als Abwehrchefs waren beide noch die torgefährlichsten Spieler ihrer Mannschaften, weil von den wenigen Standards noch die größte Torgefahr ausging. So wie bei Hitzigraths Freistößen (29./32.) oder eben Venters Tor und seinem Kopfball (37.) nach einem Eckball,der über das Tor strich.

Es blieb auch in Hälfte zwei eine zähe Partie, bis Lucas Möller den ersten Flachschuss (61.) Richtung Keeper Rene Geuß schickte, der knapp vorbei strich. Möller war es auch, der nach einer Ecke (65.) den Kopfball zu hoch ansetzte. Treffurt bäumte sich jetzt noch einmal auf und auch Jeremy Hartmanns Abschluss (70.) flog nur knapp übers Tor. Auf der Gegenseite scheiterte indes Ricardo Weber bei seinem Doppelabschluss mit zwei satten Schüssen (76.) am Treffurter Keeper. Mehr Torchancen hatte das immer zerfahrenere Spiel beider Mannschaften nicht zu bieten. Fast schon verzweifelt rief Gäste-Trainer Martin Richwien immer wieder: „Spielt doch mal wieder Fußball“. Aber nur einmal noch musste Marksuhls erfahrener Schlussmann Geuß noch zu Boden, als er den 16 m-Schuss von Matthias Mann (89.) sicher festhielt und damit auch die drei Punkte für die Gastgeber.

Am kommenden Wochenende ist Marksuhl zu Gast in Vacha, während Treffurt daheim gegen Landesklassen-Absteiger Siebleben antritt.

Aufstellungen: 

SG Marksuhl:  Geuß – Vetter, Richter, Hentrich, Nehrig, Simon (62.Hofmeister), Venter, Arnold, Weber, Wittich (77.Moschkau), Scheuch.

SV Normania:  Stoll – Richardt, Manegold, Mann, Meng, Hattenbach, Schröter (73.Leise), Wagner (55.Hartmann), Mengis, Hitzigrath, Möller. 

SR: Daniel Martjuschew (Gotha), 

Zuschauer: 130,  

Tor:  1-0, 24.Min. Björn Venter  

 

(Quelle: TLZ, 26.08.2019)


"Erste" entscheidet "internen Vergleich" zweimal für sich, 

beide Männermannschaften spielten in Wendehausen und in Treffurt


Ergebnisse der Testspiele unserer Männermannschaften

Treffurter "Rumpfelf" chancenlos beim Landesklassenvertreter

Die höherklassige Mannschaft Siemerode, welche in der nächsten Woche mit dem ersten Punktspiel in die Saison startet, schlugen die ersatzgeschwächten Treffurter, welche in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt in das Spiel fanden, absolut verdient. In der zweiten Hälfte steckten die Normannen trotz des hohen Rückstandes trotzdem nicht auf und machten es bis zur 70.Minute deutlich besser. Sie schafften es die Räume für den spielstarken Landesklassenvertreter zu verkleinern, konnten aber nach vorne dennoch nur wenige Nadelstiche setzen. Mit den schwindenden Kräften schlichen sich erneut Abstimmungsfehler ein, welche Siemerode kaltschnäuzig nutzte.

Unsere Erste verliert 3.Testspiel Zuhause, trotz Führung hat

gleichwertiger Gegner den "längeren Atem" in der Schlußphase

Gegen FC Union Mühlhausen (Landesklasse) lange dagegen gehalten,

1.Männermannschaft verliert ihr 2.Vorbereitungsspiel Zuhause

21.07.2019 

Zufall, Tagesform oder doch eine Frage der Taktik? Es lässt sich trefflich darüber spekulieren, weshalb sich Fußball-Kreisoberligist Normania Treffurt fünf Monate nach der deutlichen 1:6-Niederlage beim FC Union Mühlhausen gegen den Testspiel-Dauerrivalen am Sonntag im heimischen Stadion viel teurer verkaufte. Nach Meinung einiger Treffurter Fans, die schon die Handschrift des neuen Trainers Martin Richwien erkannten, lässt sich die Eingangsfrage klar beantworten. Vor allem war das achtbare 0:2 (0:0) wohl Produkt des veränderten Spielsystems. Während der bisherige Coach Christian Richwien offensiver agieren ließ, was einige nicht immer erfolgreiche Torfestivals zur Folge hatte, legt sein jüngerer Bruder Martin mehr Wert auf eine stabile Defensive. Die taktischen Vorgaben setzte die Mannschaft gegen die individuell stärkeren Unioner lange diszipliniert um, so dass der neue Coach nach dem Abpfiff bis auf das vermeidbare 0:2 und die nach einigen Wechseln „verloren gegangene Ordnung“ nicht viel zu kritisieren hatte. „Alles gut. Wir haben das Ergebnis in Grenzen gehalten, phasenweise ganz gut nach vorn gespielt und wissen, woran wir bis zum Saisonstart in Marksuhl noch arbeiten müssen“, so Richwien.

Erwartungsgemäß bestimmten die höherklassigen Gäste das Geschehen. Über den Ex-Eisenacher Toni Jurascheck, der mit einigen gefühlvollen Chip-Bällen die Normania-Abwehr überlupfte, wurden oft die Außen gesucht, doch die Eingaben erreichten zunächst keinen Mitspieler. Zudem zeigte Carsten Stoll bis zur Pause eine bärenstarke Leistung und konnte gegen einige durchgebrochene Mühlhäuser klären. Treffurt mauerte nicht, setzte einige Nadelstiche, wobei der wieselflinke Kevin Wagner auf dem linken Flügel gefiel. Die beste Normania-Chance besaß Maurice Meng, der in der 12.Minute aus vollem Lauf abzog und den Außenpfosten traf. Auch bei Hitzigraths Freistoß (37.) hätte der Gastgeber in Führung gehen können. Wenig später hatte Normania Glück, dass Maximilian Mummert eine scharfe Eingabe vom starken Rechtsverteidiger Patryk Stromczynski fei vorm Tor nicht traf (42.).

In Hälfte zwei erhöhten die Mühlhäuser den Druck. Als der Ball in den Lauf von Fabian Strohschein abprallte, ließ der sich die Chance nicht nehmen und vollendete von halbrechts zum 0:1 (53.). Es begann Unions stärkste Phase bis zum 0:2, das dem vom Tor ins Sturmzentrum gewechselten Allrounder Lukas Krengel gelang. Vorausgegangen war ein schöner Mühlhäuser Spielzug, der dennoch zu unterbinden gewesen wäre, wie Richwien meinte: „Der Diagonalball war 50 Meter in der Luft unterwegs. Da haben wir zu spät reagiert.“ Erst in den letzten zehn Minuten konnten dann auch die Treffurter wieder Offensivakzente setzen. Bei der besten Chance zum Anschluss zögerte Meng am Fünfmeterraum zu lange.

Am kommenden Wochenende bestreiten die Treffurter zwei Tests. Am Freitagabend empfängt die Richwien-Elf Kreisoberliga-Aufsteiger Preußen Bad Langensalza und am Sonntag gastiert man beim Eichsfelder Landesklassenvertreter Grün-Weiß Siemerode. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich lehnt Spielgemeinschaft Treffurt und Wendehausen ab,

trotzdem wird es 2 gemeinsame Männermannschaften geben

20.07.2019 

Der SV Normania Treffurt schickt erstmals seit Jahren wieder eine zweite Männermannschaft ins Punktspielgeschehen. Geballte Verstärkung kommt von der SG Eintracht Wendehausen.

Am Freitagabend (19.07.) fand die erste gemeinsame Trainingseinheit statt, bei der weit

über 30 Akteure begrüßt wurden. Trainiert wird die Reserve vom bisherigen Wendehäuser Trainer, dem früheren Treffurter Frank Montag. Allerdings ist es keine Spielgemeinschaft. Zwar gab es grünes Licht vom KFA Westthüringen, jedoch forderte der KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich den Verbleib der Zweiten im Spielbetrieb des Nachbarkreises (das lässt wiederum die Spielordnung nicht zu) und legte schließlich

sein Veto ein. Eintracht Wendehausen - in der Vorsaison mit Minikader Neunter der Kreisliga - zog daraufhin die Mannschaft zurück und beantragte für fast alle bisherigen Akteure eine Gastspielgenehmigung

für Normania. So ist es dann doch irgendwie eine SG, auch wenn nur Normania Treffurt drauf steht. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


Normania´s Männer beschleunigen sofort von null auf hundert, neuer Trainer Martin Richwien mit perfekten Einstand. 

6:0-Heimsieg im Testspiel gegen Kreisliga-Aufsteiger Bickenriede

14.07.2019 

Acht Vorbereitungsspiele hat Neu-Trainer Martin Richwien auf den Plan gesetzt und gleich das erste am Sonntag gegen den Aufsteiger zur Eichsfeld Kreisliga gab ihm zahlreiche Hinweise. Nach dem

klaren 6:0 (1:0) war er am Ende hochzufrieden und attestierte seinen Mannen einen hochverdienten Erfolg.

Speziell mit der ersten Hälfte war der Trainer zufrieden, auch wenn hier noch einige klare Chancen ausgelassen wurden. Doch wie überlegen da teilweise der Ball gegen den spielstarken Gegner lief, war nach dem gerade erst begonnenen Training am Freitag schon erstaunlich. Schließlich war die vom

Ex-Normannen Marko Kaufhold trainierte SG Bickenriede ohne Niederlage durch die letzte Saison marschiert, war verdient aufgestiegen und Martin Richwien traut der jungen Mannschaft sogar den Durchmarsch zu.

Zunächst aber war Normania der Gradmesser, der nach Foul an Matthias Mann und dem von Robert Hitzigrath sicher verwandelten Elfmeter mit 1:0 (13.) in Führung ging. Flüssig lief danach der Ball in den Treffurter Reihen, nur mit den Torchancen wurde geschludert. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel und als der agile Kevin Wistuba schon Keeper Carsten Stoll ausgespielt hatte, rettete Hitzigrath mit letztem Einsatz den knappen Vorsprung in die Pause. Maurice Meng legte nach der Pause zwar schnell das 2:0 (48.) nach, doch die Gäste hatten jetzt wesentlich mehr vom Spiel, verlagerten das Spiel mehr und mehr in die Treffurter Hälfte. Lediglich der mangelnden Durchschlagskraft des Gegners und ihrem aufmerksamen Keeper hatten es die Normannen zu verdanken, kein Gegentor zu kassieren. Jetzt machte Trainer Richwien auch kleine taktische Fehler aus.

Schließlich mussten sich die Spieler auch erst an die Systemänderung zur Viererkette gewöhnen, nachdem Richwiens Bruder Christian die Dreierkette bevorzugt hatte. Das Toreschießen aber hatten die Normannen weiter auf dem Plan und nun wurden die Chancen auch konsequenter genutzt. Da flankte Philipp Richardt nach einem schnellen Einwurf gleich nach innen, wo Lucas Möller mit herrlichem Flugkopfball aus 8m zum 3:0 (63.) einnetzte. Wieder Richardt war Vorbereiter zum 4:0 (67.), denn seine Querpass verwertete wieder Meng aus 12m per Flachschuss. Zum 5:0 (81.) schlug dann der Klasse-Freistoß von Linksfuß Normen Manegold aus 20m genau im Dreiangel ein. Das halbe Dutzend voll machte dann das Stürmerduo kurz vor dem Schlusspfiff selbst. Meng passte von rechts nach innen, wo Möller aus sechs Metern nur noch locker einschieben brauchte.

Da fiel es am Ende nicht einmal auf, dass keine Tore von Alexander Käppler zu notieren waren. Den Wechsel des Stürmers nach Struth muss die Mannschaft nun anders kompensieren und da setzt

Martin Richwien schon auf die neue Spielgemeinschaft mit Wendehausen. Zwei bis drei Spieler

können da schon den Kader des Kreisoberligisten verstärken, meint Richwien, der da besonders Stürmer Paul Schröter im Blick hat. Mit den Wendehäusern beginnt dann am kommenden Freitag das gemeinsame Trainieren und Spielen und am Wochenende wartet schon das nächste Vorbereitungsspiel.

Gegen Union Mühlhausen wird dabei wohl insbesondere die Abwehrarbeit einer Prüfung unterzogen. 

Aufstellung Treffurt: Stoll – Manegold, Mann (30.Meng), Böttger, Hattenbach, Wagner, Mengis, Hitzigrath,

Möller, Aderhold, Fischer (46.Richardt). 

(Quelle: TLZ, 16.07.2019)


Alexander Käppler verlässt den SV Normania Treffurt

26.06.2019 

Unsere Männermannschaft vermeldet nach der letzten Saison einen einzigen Abgang in der Sommerpause,

unser Stürmer Alexander Käppler wechselt zu der SG DJK SG Struth im Unstrut-Hainich-Kreis.

Er möchte sich eine neue Herausforderung stellen und eine Rückkehr in seine Heimatstadt Treffurt

irgendwann ist nicht ausgeschlossen. 

Wir danken "Käppo" für die letzten Jahre, er hat entscheidend mitgewirkt am ersehnten Aufstieg 2018 

und den diesjährigen Klassenerhalt in der Kreisoberliga. 

Zudem wünschen wir Ihm viel Erfolg und gute Integration in seinem neuen Verein!


Der SV Normania Treffurt sucht Dich!

Wir ermöglichen allen interessierten Kinder und Jugendlichen sich regelmäßig sportlich in Mannschaften und Gruppen zu betätigen.

Interessierte Kinder und Eltern können sich gerne unverbindlich bei unseren Trainern und Übungsleitern melden oder zum Training vorbeischauen. 

 

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Fußball 

zu den Terminen der Junioren, Herren, Alte Herren  

 

Laufgruppe 

Mittwoch 18:00 Uhr Normannsteinhalle  

 

Leichtathletik

Donnerstag 15:30 Uhr / 18:30 Uhr Normannsteinhalle  

 

Gymnastik/Rückenschule 

Zur Zeit leider nicht. (Sonst Mittwoch 20:00 Uhr Normannsteinhalle) 

 

Volleyball 

Donnerstag 20:00 Uhr Normannsteinhalle

 

Kindersport

Montag und Dienstag 17:00 Uhr Normannsteinhalle

 

Tischtennis 

Donnerstag 20:00 Uhr Normannsteinhalle  

 

Jugger 

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