Neue Vereinsnachrichten


Unsere Männer müssen im Pokal ran, Erste mit Auswärtsspiel, 

Zweite spielt in Wendehausen gegen Marksuhl (Kreisoberliga)


Die nächsten Spiele unserer Juniorenmannschaften stehen an


Unsere 1.Männermannschaft mit torlosen Unentschieden Zuhause

15.09.2019 

Bei Normania Treffurt sind sie begnügsam geworden. Schon eine torlose erste Hälfte stimmte die treuen Zuschauer gestern zufrieden. Nach dem Wechsel bekamen sie auch keine Treffer zu sehen, doch mit einsatzstarker Abwehr und einem fehlerfreien Carsten Stoll im Gehäuse verdienten sich die Gastgeber den ersten Punkt. Einen Punkt, der Mut macht.

Die SG Ruhla/Wutha-Farnroda blieb einiges schuldig. Der Gast hatte durchweg optisches Plus, agierte jedoch im letzten Spielfelddrittel zu umständlich und ungenau. „Am Ende müssen wir froh sein, dass wir hier nicht als Verlierer heimfahren“, wusste EFC-Geschäftsführer Heinz Hoßfeld. Denn die klarste Möglichkeit der zähen Partie besaßen die Gastgeber, als Leon Böttger nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball kam. Tobias Eifert hielt stark (48.). Auch später brannte es noch öfter nach Ecken vor dem Ruhlaer Kasten.

Mit geradlinigem Spiel hatte Treffurt die ersten Akzente gesetzt. Zweimal verzog Maurice Meng (4./7.).

Dann riss Ruhla das Heft allmählich an sich, doch Stoll entschärfte eine

Doppelchance (29./Schuss El Antaki, Kopfball-Abstauber Meinhardt) spektakulär und lenkte

einen 18-m-Schuss von Wollenhaupt noch an die Latte (33.). Nach Wiederbeginn tat sich der Gast, dem spürbar das Freitagspiel in den Knochen steckte, weiter schwer, während Normania konterte und mit Hitzigraths scharfem Freistoß (64./Fuchs klärt per Kopf) die SG durchatmen ließ. Ruhlas beste Möglichkeit donnerte Grabow im Strafraum übers Ziel (78.).

So blieb es bei der Nullnummer, „die leistungsgerecht war“.  

Aufstellungen:

Treffurt:  Stoll, Hitzigrath, Manegold, Möller, Müller, Meng(46.Leise), Döring, Böttger(58.Fischer), Richardt, Scharf. 

Ruhla: Eifert, Rummer, L. Maschauer(58.Wichate), M. Stein, Fuchs, Langlotz, Henning, El Antaki, Wollenhaupt(85.M.Maschauer), Grabow, Meinhardt. 

(Quelle: TA, 16.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Letzte Ergebnisse der Junioren, 2.Männer mit Unentschieden Zuhause


Ein Hauch von Sommermärchen

07.09.2019  

David Odonkor, Shootingstar der WM 2006, wirbelt beim Auftritt der Dortmunder Traditionsmannschaft in Treffurt wie in besten Zeiten. 

Permanent beschäftigte David Odonkor die Treffurter Abwehr. Fünfmal drückte der Ex-Nationalspieler den Ball  in die Maschen. Die Schwarz-gelben Dortmunder vereint mit den gelb-schwarzen Treffurtern. In der Mitte hinten Dortmunds Gastspieler Nils Hendrich.

Permanent beschäftigte David Odonkor die Treffurter Abwehr. Fünfmal drückte der Ex-Nationalspieler den Ball in die Maschen. 

Dass er einmal im BVB-Trikot auf dem Rasen stehen würde, hätte sich Nils Hendrich bis vor wenigen Monaten wohl kaum träumen lassen. Möglich machte es ein ungewöhnliches Hochzeitsgeschenk seiner Freunde. Den „Einsatz-gutschein“ im Dortmunder Traditionsteam konnte Hendrich dabei nun am vergangenen Samstag sogar vor der Haustür beim Gastspiel der Alt-Borussen im Treffurter Normannsteinstadion einlösen. Vor 523 Besuchern durfte der ehemalige Falkener Kreisligakicker zeigen, dass auch er passabel mit der Kugel umgehen kann. Nicht zuletzt mit einem sicher verwandelten Elfmeter zum 1:5-Pausenstand.

Die Augen der schwarz-gelben Fangemeinde waren freilich auf andere Akteure gerichtet. Insbesondere auf David Odonkor. Der 16-malige Nationalspieler, der seit kurzem Co-Trainer und Sportlicher Leiter beim türkischen Zweitligisten Eskisehirspor ist, war der Star des Nachmittages. Nach dem Abpfiff war er dicht umlagert, schrieb Autogramme und ließ sich mit Fans ablichten. In der 80-minütigen Spielzeit hatte Odonkor stark aufgespielt. Er sprintet fast noch so wie beim Sommermärchen 2006, ließ seine Gegenspieler reihenweise stehen und traf beim 10:2-Erfolg der Dortmunder fünfmal.

Das erste Tor des Tages war jedoch den Gastgebern vorbehalten, die eine Mischung aus Kreisoberligaspielern und Mitgliedern des ausrichtenden Fanclubs „Treffurter Ost-Borussen“ aufboten.

Mit der Pieke traf Maurice Leise und kitzelte damit die Oldies. Die machten dann ernst, bekamen die ersten zwei Tore „aber auch von uns aufgelegt“, wie Treffurts Trainer Martin Richwien sah. Zweimal Odonkor und zweimal Franck Patrick Njambe sorgten fürs 1:4. In Hälfte zwei, als beim Gastgeber auch Bürgermeister Michael Reinz mitkickte, machten es Odonkor nach drei Sololäufen, Steffen Karl und Giovanni Federico zweistellig. Zwischendurch hatte Maurice Meng Keeper Jörg Kuhl zum 2:8 überwunden.

Kuhl war im BVB-Team einer von drei, vier Unbekannten, die nur kurze Gastspiele im Westfalenstadion gaben oder nie Bundesliga gespielt haben. Andere Namen kennen nicht nur BVB-Fans:

So Antonio da Silva (2007 Deutscher Meister mit Stuttgart), Michael Lusch (267 Erstbundesligaspiele) oder Günter Breitzke.

18 Tore schoss er einst für die Borussia. 1989 wurde er als einer der DFB-Pokalhelden gefeiert.

30 Jahre danach lebt Breitzke weitab vom Glamour und ist froh, wenn er bei Spielen mit der Traditionself dem Hartz-4-Alltag entfliehen kann. 

(Quelle: TA, 11.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Vorfreude auf BVB-Oldies

Beim „2.Borussia Fanfest“ spielt die Dortmunder Traditionsmannschaft am 7.September in Treffurt. 

Auch Steffen Karl spielt noch regelmäßig für die Dortmunder Traditionsmannschaft. Der gebürtige Sachsen-Anhalter bestritt 99 Bundesligaspiele für Dortmund und stand 1993 mit den Schwarz-Gelben im UEFC-Cup-Finale, das Juventus Turin nach Hin- und Rückspiel 6:1 gewann.

Auch Steffen Karl, links vor sechs Jahren beim Turnier in Bischofroda, spielt noch regelmäßig für die Dortmunder Traditionsmannschaft. Der gebürtige Sachsen-Anhalter bestritt 99 Bundesligaspiele für Dortmund und stand 1993 mit den Schwarz-Gelben im UEFC-Cup-Finale, das Juventus Turin nach Hin- und Rückspiel 6:1 gewann.

Treffurt Fußballfreunde, deren Herz schwarz-gelb schlägt, sollten sich den 7.September im Kalender dick anstreichen. Heute in zwei Wochen richtet der erst im vergangenen Jahr gegründete Dortmunder Fanclub „Treffurter Ost-Borussen“ sein zweites „BVB-Fanfest“ aus. Höhepunkt des Tages wird zweifelsohne das Gastspiel der Dortmunder Traditionsmannschaft, die ab 15 Uhr im Normannsteinstadion gegen

die Treffurter Kreisoberliga-Mannschaft antritt. Bei den Gastgebern soll auch das eine oder andere Fanclub-Mitglied eingewechselt werden. „Das wird sich aber auf Kurzeinsätze beschränken, denn die meisten von uns sind lange raus aus dem Fußball. Und zu leicht soll es die Traditionsmannschaft ja nicht haben“, sagt Tino Göbel, einer der Mitorganisatoren des Events.

In der Region waren die ehemaligen Dortmunder Bundesligaprofis bereits vor sechs Jahren zu sehen, als sie sich zum 20-jährigen Vereinsbestehen des SV Lautertal Bischofroda bei einem Turnier mit den Traditionsteams vom Halleschen FC, FC Rot-Weiß Erfurt, Motor Eisenach und einer einheimischen Auswahl duellierten. Frank Mill begeisterte damals mit Seitfallziehern wie in besten Zeiten. Die mittlerweile 61-Jährige Bundesliga-Legende läuft noch immer regelmäßig für die Traditionsmannschaft auf.

In Treffurt wird er allerdings nicht dabei sein, wie der 1990er Weltmeister am Rande seines Fußballcamps in Mosbach informierte. Auch in zwei Wochen ist er nämlich mit seiner Fußballschule unterwegs.

Teamchef der namenhaften BVB-Truppe ist Günter Kutowski, der während seiner aktiven Zeit der Inbegriff des Ruhrpott-Kämpfers war. Sein Spielerkader besteht im Kern aus der Pokalsiegerelf von 1989 (u.a. mit Michael Zorc, Teddy de Beer, Norbert Dickel) und wird immer wieder durch Akteure verschiedener Generationen ergänzt. Welches Aufgebot „Kutte“ am 6.September in Treffurt aufbietet, entscheide sich erst kurz zuvor, so Göbel.

Los geht das Fanfest bereits am Vorabend mit einer Disco im Festzelt auf dem Festgelände in der Treffurter Gartenstraße. Samstag geht es ab 12 Uhr weiter. Dann ist auch der BVB-Fantruck angerollt, der allen Gästen den ganzen Tag offen steht. Für die jüngsten Besucher gibt es Hüpfburg, Tombola, Kinderschminken und vieles mehr. Nach dem Fußballspiel im Stadion wird am Abend zum krönenden Abschluss wieder ins Festzelt eingeladen, wo ab 20 Uhr eine Live-Band zum Tanz aufspielt.

„Eingeladen sind natürlich nicht nur BVB-Fans, sondern jeder der Lust hat, vorbei zu kommen, um mit uns ein tolles Wochenende zu erleben“, betonen die Treffurter Ost-Borussen.

(Quelle: TA, 24.08.2019)


Die letzten Spiele unserer Nachwuchsteams


Erste mit 3.Niederlage in Folge ist jetzt Tabellenletzter,

Zweite mit 2.Sieg in Folge steht auf Platz 2


1.Männermannschaft mit derber Heimniederlage gegen 

den Landesklassenabsteiger aus Siebleben

01.09.2019 

Der SV Normania Treffurt hat im ersten Heimspiel der neuen Saison ein Debakel erlebt. Gegen Landesklassen-Absteiger SG Siebleben unterlagen die Werrastädter gestern mit 0:6 und sind somit nach 180 Minuten noch ohne Punkt und ohne Tor.

Ganz so einseitig wie das Ergebnis klingt, war das Spiel aber nicht. Zumindest in den ersten 45 Minuten. Da zeigten die Randgothaer zwar schon die reifere Spielanlage, doch die besseren Chancen besaß Normania. Die klarste vereitelte Gästekeeper Heidrich gegen Matthias Mann (23.). Abgebrühter vorm Tor zeigte sich dann Sieblebens Alexander König, der mit seinen Toren kurz vor und kurz nach der Pause (45./46.) die Weichen stellte. Nach dem Doppelschlag zum 0:4 (67.M.Lehmann, 68.König) brach Normania dann auseinander. König nutzte das für zwei weitere Tore (75./82.).

Aufstellung SVN: Stoll, Hitzigrath, Manegold, Hattenbach, Mann, Müller (69.Bondzio), Wagner (54.Fischer), Meng, Scharf, Böttger (48.Möller), Richardt  

 

(Quelle: TLZ, 02.09.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


2.Männermannschaft erlebt in Wendehausen den perfekten Saisonstart


Erste Männermannschaft misslingt Saisonstart auswärts

24.08.2019 

Für Fußballfeinschmecker war das Auftaktspiel des Aufsteigers SG Marksuhl/Förtha gegen die Normannen aus Treffurt wahrlich nicht gedacht und es erwies sich eher als schwere Kost für die zahlreichen erwartungsvollen Zuschauer. Insgesamt war es in Förtha tatsächlich eine zähe Partie ohne große Höhepunkte , nach der für die Marksuhler auch nur die drei Punkte zählten.

Einen Höhepunkt hielt das Spiel dann doch bereit und der bedeutete auch schon die Entscheidung. Kapitän Björn Venter hatte sich da einen Freistoß zurechtgelegt und den Ball platziert und gekonnt aus 20 Metern an der zu kleinen Mauer vorbei zum 1:0 (24.) ins untere Eck gezirkelt. Quasi ein Treffer aus dem Nichts, denn bis dahin waren die Normannen einfach präsenter und hatten deutlich mehr vom Spiel. Deutlich wurde da aber auch der Verlust von Torjäger Alexander Käppler (zu DJK Struth gewechselt), denn in der torgefährlichen Zone entwickelten die Treffurter einfach keine Gefahr. Aber auch die Gastgeber hatten da nicht mehr zu bieten und fuhren ihren ersten zaghaften Angriff (5.) gegen das Tor von Keeper Carsten Stoll, der ohne Folgen blieb.

Beide Torhüter verlebten einen relativ ruhigen Nachmittag, weil die Kapitäne, Björn Venter auf Marksuhler Seite und Robert Hitzigrath auf Seiten der Treffurter, ihre Abwehrarbeit gut organisierten, andererseits aber auch nicht sonderlich gefordert wurden. Als Abwehrchefs waren beide noch die torgefährlichsten Spieler ihrer Mannschaften, weil von den wenigen Standards noch die größte Torgefahr ausging. So wie bei Hitzigraths Freistößen (29./32.) oder eben Venters Tor und seinem Kopfball (37.) nach einem Eckball,der über das Tor strich.

Es blieb auch in Hälfte zwei eine zähe Partie, bis Lucas Möller den ersten Flachschuss (61.) Richtung Keeper Rene Geuß schickte, der knapp vorbei strich. Möller war es auch, der nach einer Ecke (65.) den Kopfball zu hoch ansetzte. Treffurt bäumte sich jetzt noch einmal auf und auch Jeremy Hartmanns Abschluss (70.) flog nur knapp übers Tor. Auf der Gegenseite scheiterte indes Ricardo Weber bei seinem Doppelabschluss mit zwei satten Schüssen (76.) am Treffurter Keeper. Mehr Torchancen hatte das immer zerfahrenere Spiel beider Mannschaften nicht zu bieten. Fast schon verzweifelt rief Gäste-Trainer Martin Richwien immer wieder: „Spielt doch mal wieder Fußball“. Aber nur einmal noch musste Marksuhls erfahrener Schlussmann Geuß noch zu Boden, als er den 16 m-Schuss von Matthias Mann (89.) sicher festhielt und damit auch die drei Punkte für die Gastgeber.

Am kommenden Wochenende ist Marksuhl zu Gast in Vacha, während Treffurt daheim gegen Landesklassen-Absteiger Siebleben antritt.

Aufstellungen: 

SG Marksuhl:  Geuß – Vetter, Richter, Hentrich, Nehrig, Simon (62.Hofmeister), Venter, Arnold, Weber, Wittich (77.Moschkau), Scheuch.

SV Normania:  Stoll – Richardt, Manegold, Mann, Meng, Hattenbach, Schröter (73.Leise), Wagner (55.Hartmann), Mengis, Hitzigrath, Möller. 

SR: Daniel Martjuschew (Gotha), 

Zuschauer: 130,  

Tor:  1-0, 24.Min. Björn Venter  

 

(Quelle: TLZ, 26.08.2019)


Saisonstart für unsere Juniorenmannschaften


"Erste" entscheidet "internen Vergleich" zweimal für sich, 

beide Männermannschaften spielten in Wendehausen und in Treffurt


Ergebnisse der Testspiele unserer Männermannschaften

Treffurter "Rumpfelf" chancenlos beim Landesklassenvertreter

Die höherklassige Mannschaft Siemerode, welche in der nächsten Woche mit dem ersten Punktspiel in die Saison startet, schlugen die ersatzgeschwächten Treffurter, welche in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt in das Spiel fanden, absolut verdient. In der zweiten Hälfte steckten die Normannen trotz des hohen Rückstandes trotzdem nicht auf und machten es bis zur 70.Minute deutlich besser. Sie schafften es die Räume für den spielstarken Landesklassenvertreter zu verkleinern, konnten aber nach vorne dennoch nur wenige Nadelstiche setzen. Mit den schwindenden Kräften schlichen sich erneut Abstimmungsfehler ein, welche Siemerode kaltschnäuzig nutzte.

Unsere Erste verliert 3.Testspiel Zuhause, trotz Führung hat

gleichwertiger Gegner den "längeren Atem" in der Schlußphase

Gegen FC Union Mühlhausen (Landesklasse) lange dagegen gehalten,

1.Männermannschaft verliert ihr 2.Vorbereitungsspiel Zuhause

21.07.2019 

Zufall, Tagesform oder doch eine Frage der Taktik? Es lässt sich trefflich darüber spekulieren, weshalb sich Fußball-Kreisoberligist Normania Treffurt fünf Monate nach der deutlichen 1:6-Niederlage beim FC Union Mühlhausen gegen den Testspiel-Dauerrivalen am Sonntag im heimischen Stadion viel teurer verkaufte. Nach Meinung einiger Treffurter Fans, die schon die Handschrift des neuen Trainers Martin Richwien erkannten, lässt sich die Eingangsfrage klar beantworten. Vor allem war das achtbare 0:2 (0:0) wohl Produkt des veränderten Spielsystems. Während der bisherige Coach Christian Richwien offensiver agieren ließ, was einige nicht immer erfolgreiche Torfestivals zur Folge hatte, legt sein jüngerer Bruder Martin mehr Wert auf eine stabile Defensive. Die taktischen Vorgaben setzte die Mannschaft gegen die individuell stärkeren Unioner lange diszipliniert um, so dass der neue Coach nach dem Abpfiff bis auf das vermeidbare 0:2 und die nach einigen Wechseln „verloren gegangene Ordnung“ nicht viel zu kritisieren hatte. „Alles gut. Wir haben das Ergebnis in Grenzen gehalten, phasenweise ganz gut nach vorn gespielt und wissen, woran wir bis zum Saisonstart in Marksuhl noch arbeiten müssen“, so Richwien.

Erwartungsgemäß bestimmten die höherklassigen Gäste das Geschehen. Über den Ex-Eisenacher Toni Jurascheck, der mit einigen gefühlvollen Chip-Bällen die Normania-Abwehr überlupfte, wurden oft die Außen gesucht, doch die Eingaben erreichten zunächst keinen Mitspieler. Zudem zeigte Carsten Stoll bis zur Pause eine bärenstarke Leistung und konnte gegen einige durchgebrochene Mühlhäuser klären. Treffurt mauerte nicht, setzte einige Nadelstiche, wobei der wieselflinke Kevin Wagner auf dem linken Flügel gefiel. Die beste Normania-Chance besaß Maurice Meng, der in der 12.Minute aus vollem Lauf abzog und den Außenpfosten traf. Auch bei Hitzigraths Freistoß (37.) hätte der Gastgeber in Führung gehen können. Wenig später hatte Normania Glück, dass Maximilian Mummert eine scharfe Eingabe vom starken Rechtsverteidiger Patryk Stromczynski fei vorm Tor nicht traf (42.).

In Hälfte zwei erhöhten die Mühlhäuser den Druck. Als der Ball in den Lauf von Fabian Strohschein abprallte, ließ der sich die Chance nicht nehmen und vollendete von halbrechts zum 0:1 (53.). Es begann Unions stärkste Phase bis zum 0:2, das dem vom Tor ins Sturmzentrum gewechselten Allrounder Lukas Krengel gelang. Vorausgegangen war ein schöner Mühlhäuser Spielzug, der dennoch zu unterbinden gewesen wäre, wie Richwien meinte: „Der Diagonalball war 50 Meter in der Luft unterwegs. Da haben wir zu spät reagiert.“ Erst in den letzten zehn Minuten konnten dann auch die Treffurter wieder Offensivakzente setzen. Bei der besten Chance zum Anschluss zögerte Meng am Fünfmeterraum zu lange.

Am kommenden Wochenende bestreiten die Treffurter zwei Tests. Am Freitagabend empfängt die Richwien-Elf Kreisoberliga-Aufsteiger Preußen Bad Langensalza und am Sonntag gastiert man beim Eichsfelder Landesklassenvertreter Grün-Weiß Siemerode. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich lehnt Spielgemeinschaft Treffurt und Wendehausen ab,

trotzdem wird es 2 gemeinsame Männermannschaften geben

20.07.2019 

Der SV Normania Treffurt schickt erstmals seit Jahren wieder eine zweite Männermannschaft ins Punktspielgeschehen. Geballte Verstärkung kommt von der SG Eintracht Wendehausen.

Am Freitagabend (19.07.) fand die erste gemeinsame Trainingseinheit statt, bei der weit

über 30 Akteure begrüßt wurden. Trainiert wird die Reserve vom bisherigen Wendehäuser Trainer, dem früheren Treffurter Frank Montag. Allerdings ist es keine Spielgemeinschaft. Zwar gab es grünes Licht vom KFA Westthüringen, jedoch forderte der KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich den Verbleib der Zweiten im Spielbetrieb des Nachbarkreises (das lässt wiederum die Spielordnung nicht zu) und legte schließlich

sein Veto ein. Eintracht Wendehausen - in der Vorsaison mit Minikader Neunter der Kreisliga - zog daraufhin die Mannschaft zurück und beantragte für fast alle bisherigen Akteure eine Gastspielgenehmigung

für Normania. So ist es dann doch irgendwie eine SG, auch wenn nur Normania Treffurt drauf steht. 

(Quelle: TLZ, 23.07.2019)


Normania´s Männer beschleunigen sofort von null auf hundert, neuer Trainer Martin Richwien mit perfekten Einstand. 

6:0-Heimsieg im Testspiel gegen Kreisliga-Aufsteiger Bickenriede

14.07.2019 

Acht Vorbereitungsspiele hat Neu-Trainer Martin Richwien auf den Plan gesetzt und gleich das erste am Sonntag gegen den Aufsteiger zur Eichsfeld Kreisliga gab ihm zahlreiche Hinweise. Nach dem

klaren 6:0 (1:0) war er am Ende hochzufrieden und attestierte seinen Mannen einen hochverdienten Erfolg.

Speziell mit der ersten Hälfte war der Trainer zufrieden, auch wenn hier noch einige klare Chancen ausgelassen wurden. Doch wie überlegen da teilweise der Ball gegen den spielstarken Gegner lief, war nach dem gerade erst begonnenen Training am Freitag schon erstaunlich. Schließlich war die vom

Ex-Normannen Marko Kaufhold trainierte SG Bickenriede ohne Niederlage durch die letzte Saison marschiert, war verdient aufgestiegen und Martin Richwien traut der jungen Mannschaft sogar den Durchmarsch zu.

Zunächst aber war Normania der Gradmesser, der nach Foul an Matthias Mann und dem von Robert Hitzigrath sicher verwandelten Elfmeter mit 1:0 (13.) in Führung ging. Flüssig lief danach der Ball in den Treffurter Reihen, nur mit den Torchancen wurde geschludert. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel und als der agile Kevin Wistuba schon Keeper Carsten Stoll ausgespielt hatte, rettete Hitzigrath mit letztem Einsatz den knappen Vorsprung in die Pause. Maurice Meng legte nach der Pause zwar schnell das 2:0 (48.) nach, doch die Gäste hatten jetzt wesentlich mehr vom Spiel, verlagerten das Spiel mehr und mehr in die Treffurter Hälfte. Lediglich der mangelnden Durchschlagskraft des Gegners und ihrem aufmerksamen Keeper hatten es die Normannen zu verdanken, kein Gegentor zu kassieren. Jetzt machte Trainer Richwien auch kleine taktische Fehler aus.

Schließlich mussten sich die Spieler auch erst an die Systemänderung zur Viererkette gewöhnen, nachdem Richwiens Bruder Christian die Dreierkette bevorzugt hatte. Das Toreschießen aber hatten die Normannen weiter auf dem Plan und nun wurden die Chancen auch konsequenter genutzt. Da flankte Philipp Richardt nach einem schnellen Einwurf gleich nach innen, wo Lucas Möller mit herrlichem Flugkopfball aus 8m zum 3:0 (63.) einnetzte. Wieder Richardt war Vorbereiter zum 4:0 (67.), denn seine Querpass verwertete wieder Meng aus 12m per Flachschuss. Zum 5:0 (81.) schlug dann der Klasse-Freistoß von Linksfuß Normen Manegold aus 20m genau im Dreiangel ein. Das halbe Dutzend voll machte dann das Stürmerduo kurz vor dem Schlusspfiff selbst. Meng passte von rechts nach innen, wo Möller aus sechs Metern nur noch locker einschieben brauchte.

Da fiel es am Ende nicht einmal auf, dass keine Tore von Alexander Käppler zu notieren waren. Den Wechsel des Stürmers nach Struth muss die Mannschaft nun anders kompensieren und da setzt

Martin Richwien schon auf die neue Spielgemeinschaft mit Wendehausen. Zwei bis drei Spieler

können da schon den Kader des Kreisoberligisten verstärken, meint Richwien, der da besonders Stürmer Paul Schröter im Blick hat. Mit den Wendehäusern beginnt dann am kommenden Freitag das gemeinsame Trainieren und Spielen und am Wochenende wartet schon das nächste Vorbereitungsspiel.

Gegen Union Mühlhausen wird dabei wohl insbesondere die Abwehrarbeit einer Prüfung unterzogen. 

Aufstellung Treffurt: Stoll – Manegold, Mann (30.Meng), Böttger, Hattenbach, Wagner, Mengis, Hitzigrath,

Möller, Aderhold, Fischer (46.Richardt). 

(Quelle: TLZ, 16.07.2019)


Alexander Käppler verlässt den SV Normania Treffurt

26.06.2019 

Unsere Männermannschaft vermeldet nach der letzten Saison einen einzigen Abgang in der Sommerpause,

unser Stürmer Alexander Käppler wechselt zu der SG DJK SG Struth im Unstrut-Hainich-Kreis.

Er möchte sich eine neue Herausforderung stellen und eine Rückkehr in seine Heimatstadt Treffurt

irgendwann ist nicht ausgeschlossen. 

Wir danken "Käppo" für die letzten Jahre, er hat entscheidend mitgewirkt am ersehnten Aufstieg 2018 

und den diesjährigen Klassenerhalt in der Kreisoberliga. 

Zudem wünschen wir Ihm viel Erfolg und gute Integration in seinem neuen Verein!


Ein erfolgreiches Jacken-Festival ging am letzten Wochenende über die Bühne!

Das Thekenteam vom Sportverein SV Normania Treffurt sorgte an beiden Abenden wieder für die Bewirtung hinter dem Tresen. Wir waren nun zum 5.Mal dabei und es hat wieder richtig Spaß gemacht.

Vielen Dank an alle Besucher, die DJ’s und die Bands für die tollen Tage! In diesem Jahr gab es aber noch eine Besonderheit. Am Samstagnachmittag fand vom Verein „Hilfe für Anja e.V.“ eine Stammzellspendenaktion statt. Der SVN nahm hier mit einigen Mitgliedern teil und ließ sich typisieren.

Eine tolle und sehr wichtige Aktion des Jacken e.V. fand hier insgesamt über 100 Unterstützer.


Saisonrückblick unserer D-Junioren 2018/2019

18.06.2019 

Bereits Ende Mai bestritten die D-Junioren des SV Normania Treffurt im heimischen Normannsteinstadion ihr letztes Saisonspiel. Durch den Rückzug des VfB Vacha hatte sich die Kreisoberliga Westthüringen bereits im Herbst auf nur noch neun Mannschaften reduziert und bescherte den Jungs so eine recht kurze Saison.

Im Nachwuchs besteht grundsätzlich ein Wahlrecht, ob eine Mannschaft in der Kreisliga oder in der Kreisoberliga antritt. Regelmäßig entscheiden sich sportlich gut aufgestellte Mannschaften doch lieber in der schwächeren Kreisliga anzutreten, anstatt die Herausforderung in der Kreisoberliga zu suchen.

Für die D-Junioren des SV Normania stand von Anfang an fest, dass der regelmäßige Vergleich mit den besten Mannschaften des Fußballgroßkreises im Sinne der Ausbildung wichtiger ist, als vielleicht mehr Tore und Punkte in der Kreisliga.

Wie erwartet stellten die Treffurter die mit Abstand jüngste Mannschaft der Liga. Welchen Unterschied ein Lebensjahr in der körperlichen Entwicklung ausmachen kann, durften wir bereits zum ersten Punktspiel in Ohrdruf erleben. Auf dem großen Spielfeld im Ohrdrufer Stadion gingen den Normannen am Ende die Kräfte aus. Der Saisonstart ging daraufhin unglücklich mit 1:2 verloren.

Zum ersten Heimspiel begrüßten wir Wacker Gotha. Formal als 2.Mannschaft angemeldet, änderte sich die Zusammensetzung dieser Mannschaft fast wöchentlich. Regelmäßig „halfen“ Spieler der 1.Mannschaft, in der Talenteliga Thüringen spielend, aus. Dass das Spiel gegen Gotha mit 3:5 verloren ging, lag jedoch weniger am Gegner, als an der eigenen Chancenverwertung. Dieses Manko sollte sich durch die ganze Saison ziehen und Spieler, Eltern und Trainer des öfteren verzweifeln lassen.

Es folgte ein Tagesausflug in die Rhön, nach Kaltennordheim. Gegen den späteren Vizekreismeister hielt die Mannschaft eine Halbzeit sehr gut mit, verpasste wieder zahlreiche Chancen und verlor am Ende 0:4.

Weiter ging es mit dem Heimspiel gegen den FC Eisenach. Die Gäste traten ausschließlich mit Spielern des älteren Jahrgangs 2006 an und wollten mit ihrer körperlichen Überlegenheit punkten. Normania spielte den technisch besseren Fußball, nutzte aber wiederum viele der zahlreichen Chancen nicht. Der Endstand von 3:5 schmeichelte den Gästen, was diese auch im Nachgang einräumten.

Ein kleines Erfolgserlebnis verbuchte die Mannschaft eine Woche darauf in Schweina. Gegen die

SG Gumpelstadt wurde ein leistungsgerechtes 1:1 erspielt.

Der erste Saisonsieg konnte schließlich im Heimspiel gegen Bad Salzungen II eingefahren werden. Das Ergebnis von 4:0 spiegelte das Kräfteverhältnis jedoch nur ungenügend wieder, denn auch in dieser Partie überboten sich die Normannen im Auslassen von Torchancen.

Wenige Tage später folgte das mit Abstand schwächste Spiel der ganzen Saison. Gegen Waltershausen klappte so gut wie gar nichts, während bei den Gästen jeder Schuss ein Tor wurde. Folgerichtig kamen die D-Junioren mit 2:14 unter die Räder.

Nach diesem Debakel ging es ausgerechnet zum späteren Kreismeister Eintracht Eisenach. Eisenach fiel in dieser Partie weniger durch spielerische als durch körperliche Überlegenheit auf. Deshalb war es faszinierend zu sehen, wie die im Durchschnitt gut 20 Zentimeter kleineren Treffurter mutig dagegen hielten und spielerische Lösungen suchten. Das Endergebnis von 1:8 klingt deutlicher als es war, bis in die Schlussphase hinein konnte der Spielstand bei 1:4 gehalten werden.

In der Winterpause ging es wie gewohnt in die Halle. Im Rahmen der Hallenkreismeisterschaft schafften es die Jungs immerhin den Einzug in die Zwischenrunde und verpassten dort erst im letzten Spiel gegen Gerstungen den Sprung in die Endrunde.

Der Rückrundenauftakt verlief ähnlich unglücklich, wie der Saisonbeginn. Gegen Ohrdruf fielen alle drei Gegentore nach Eckbällen, zwei davon durch Kopfbälle. Von den eigenen Chancen konnten lediglich zwei genutzt werden und so stand es nach 60 Minuten 2:3.

An einem Sonntagmorgen um 9.30 Uhr wurde unser Gastspiel in Gotha angepfiffen. Unsere Jungs waren dennoch hellwach und lieferten eine tolle Partie ab. Einziger Wermutstropfen blieb wieder einmal die Chancenverwertung. Während der Gothaer Keeper, eigentlich in der Talenteliga spielend, selbst unhaltbare Bälle hielt, kassierten wir einen Fernschuss, einen Freistoß und einen Konter. Zwar gab es wieder viel Lob, selbst von neutralen Beobachtern aus Jena, aber eben keine Punkte.

Die konnten dafür eine Woche später etwas überraschend in Waltershausen verbucht werden. Mit einer unglaublichen Energieleistung gelang es nicht nur das miserable Hinspiel vergessen zu machen, sondern einen dreimaligen Rückstand in einen 4:3 Sieg umzuwandeln.

Im darauffolgenden Heimspiel gegen den Vizemeister Kaltennordheim konnte wie schon im Hinspiel eine Halbzeit gut mitgehalten werden, im zweiten Abschnitt ging gegen die körperlich überlegenen Gäste aber dann die Kraft aus und am Ende hieß 1:5.

Mit dem Ergebnis von 0:3 endete das nächste Spiel. Gegen den FC Eisenach überboten sich die Treffurter im Auslassen selbst klarster Torchancen. Mehrfach konnte der Ball nicht im leeren Tor untergebracht werden. Wiederum wurde richtig toll gespielt, doch abermals standen die Jungs mit leeren Händen da.

Es folgte der Heimauftritt gegen Gumpelstadt. Im strömenden Regen konnte zwar endlich einmal die erste Torchance genutzt werden, doch sorgte postwendend ein Eigentor für den Ausgleich. Spielerisch konnte die Leistung der Vorwochen nicht bestätigt werden und so gewannen die Gäste letztlich nicht unverdient mit 4:1.

Aus dem Regen wurde strahlender Sonnenschein, als die Normania Jungs eine Woche später auf dem Kunstrasen in Bad Salzungen gastierten. Der ebene Untergrund kam den fußballerischen Qualitäten der Jungs entgegen. Zwar brauchte es erst ein Gegentor und einige Minuten Anlauf, aber dann rollte ein Angriff nach dem nächsten auf das Tor der Kreisstädter. Auch wenn wieder einmal viele Chancen liegen gelassen wurden, stand am Ende mit 10:1 ein deutlicher Auswärtssieg fest.

Ihr vielleicht bestes Saisonspiel hatte sich die Mannschaft für den Schluss aufbewahrt. Ausgerechnet gegen den verlustpunktfreien Kreismeister aus Eisenach sollte das letzte Spiel der Saison 2018/2019 bestritten werden. Es wurde eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Treffurter zunächst die besseren Chancen besaßen. Der erste vernünftige Angriffe der Gäste führte allerdings zum 0:1 und kurz der Pause konterten sie zum 0:2. In Hälfte 2 bestimmte wieder die Heimmannschaft das Geschehen, konnte auf 2:1 verkürzen, doch der Ausgleich gelang nicht. 15 Minuten vor Schluss fiel mit dem 1:3 die Entscheidung. Unsere Jungs hatten alles gegeben, die Kräfte waren am Ende, so dass Eisenach in den Schlussminuten noch zu zwei weiteren Treffern kam.

Das letzte Spiel war ein Stück weit Spiegelbild der Saison. Die Mannschaft war spielerisch oft ganz nah dran, erspielte sich in den meisten Partien eine Vielzahl von Chancen, die aber zu häufig nicht konsequent genutzt wurden, während die Gegner einfach effizienter waren. Im Sinne der Ausbildung war es dennoch eine erfolgreiche Saison. Es galt sich jede Woche neu zu beweisen, was den Jungs mit Ausnahme von zwei Spielen auch gelang. Die Stimmung in der Truppe blieb trotz der vielen Niederlagen gut. Belege für die spielerische Weiterentwicklung waren, dass diverse Postionsrotationen zu keinen negativen Auswirkungen führten und dass sich acht verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Mit der Saison 2018/2019 endet nach sieben Jahren die Trainertätigkeit von Markus Rippel. Franz Rippel wird nach 113 Pflichtspielen, in denen er 156 Tore für Normania Treffurt erzielte, zum FC Rot-Weiß Erfurt wechseln, um dort in der Talenteliga spielen zu können.

Zum Abschluss der Saison fuhr die ganze Mannschaft in ein dreitägiges Trainingslager in

die Sportschule Bad Blankenburg. Dort wurde das Finale der Champions League gemeinsam verfolgt und

in vier Trainingseinheiten der Grundstein für die neue Saison gelegt.

Dann werden die 2007er als „Altjahrgang“ in der Kreisoberliga wieder angreifen. 

(Autor: Markus Rippel)

 

 

 

 

 

Franz Rippel war Torschützenkönig der Saison 2017/2018


Diesjähriges Sommerfest des SV Normania war wieder ein voller Erfolg

Am 15.6.2019 fand wieder das Sommerfest des Sportvereins statt. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Start um 12:30 Uhr mit dem Spiel der B-Junioren gegen die Jungs vom JFV 1.FC Süd 012 Eichsfeld.

Vor Spielbeginn wurde Emily Schade von Mario Neuhaus, dem Trainer Thomas Krause und ihren Spieler-kollegen verabschiedet. Mit einem schön gerahmten Shirt im Gepäck startete sie in ihr letztes Spiel für den SVN. Gegen die höherklassig spielenden Eichsfelder hielten unsere Jungs zu Beginn gut mit und schossen in der 10.Minute das 1:1 (Niklas Sachs). In den folgenden 12 Minuten schlug Nico Neuschl allerdings

4 mal zu! und erhöhte auf 1:5, ehe Robert Sachs den Anschlusstreffer zum 2:5 schoss. In der Folge mussten sie sich aber der Cleverness und wachsenden Spielfreude der Gäste geschlagen geben.

Mit 2:14 endete das Freundschaftsspiel, ehe man dann bei Bratwurst und einem kühlen Getränk noch einmal zusammen saß und fachsimpelte.

Um 14:55 Uhr fand durch den Vorsitzenden, den Abteilungsleiter Maik Dittrich und die Mannschaft die Verabschiedung des langjährigen Trainers Christian Richwien statt. 5 Jahre unermüdlichen Rackerns, Arbeitens, Motivierens und Taktiktüfftelns gingen nun für ihn hier zu Ende. Hierbei gelang ihm die Sensation des Kreispokalsieges im Juni 2015 mit der Mannschaft gegen den SV 1911 Mosbach, bei dem Käppo das Siegtor schoss. Nach mehreren Anläufen gelang ihm am 16.6.2018 der Aufstieg in

die Kreisoberliga! Und auch hier wurde das Ziel für die Saison „Mittelfeldplatz“ erreicht. Er war nicht nur Trainer, sondern hat mit seinem Ehrgeiz und seiner Akribie alles aus den Spielern herausgekitzelt und die ganze Mannschaft spielerisch weit vorangebracht. Er übergibt eine motivierte Truppe an seinen Bruder Martin Richwien und weiß hier seine geleistete Arbeit in guten Händen. Danke für die tolle Zeit! 

Auch für seine Claudia, die ihm immer den Rücken freihielt, gab es einen kleinen Blumenstrauß und einen Präsentkorb. 

Das letzte Spiel der Saison gegen den SV Westring Gotha wurde pünktlich 15 Uhr angepfiffen, wobei die Gäste in der 11.Minute in Führung gingen. Mit einem Freistoß durch Robert Hitzigrath in der 23.Minute - ein Freistoßtor aus dem Lehrbuch aus 22 m Entfernung! - wurde der Ausgleich hergestellt. Durch Eric Müller und Lucas Möller gelang die Führung zum 3:1. Der Anschlusstreffer fiel jedoch noch in der 45.Minute.

In der zweiten Halbzeit schossen Maurice Meng und Kevin Wagner noch die 5:2 Führung, wobei Kevin in der 85.Minute einen Fehler des Torhüters geschickt nutzte und clever die Kugel über die Linie schob. 

Ein schöner Sieg für den Trainer zum Abschied.

Am Abend ging es um 20 Uhr im Festzelt mit DJ Michael weiter. Hier wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt.

Vielen Dank allen Mitwirkenden und Gästen für die tolle Veranstaltung!


Unsere Männer beenden ihre Saison mit klarem Heimsieg und Platz 8

 

 

 

Treffurts Trainer wurde vor dem Spiel von Mannschaft und Vorstand sehr herzlich verabschiedet:

Von links: Rene Fischer, Claudia und Christian Richwien, 

Kapitän Robert Hitzigrath, Oliver Bondzio, Maik Dittrich

und Vereinschef Mario Neuhaus

15.06.2019  

Da sowohl Normania Treffurt als auch Westring Gotha vorzeitig den Klassenerhalt gesichert hatten, ging es im Spiel am Samstag im Normannsteinstadion eigentlich um nichts mehr, konnten beide Teams ohne Druck aufspielen. Die Normannen aber wollten ihren letztmalig an der Seitenlinie stehenden Trainer Christian Richwien nicht enttäuschen, was vielleicht auch die große Nervosität zu Beginn des Spiels erklärte.

Die Gäste gingen dann auch früh in Führung durch Florian Liebmanns verwandelten Foulelfmeter (13.). Zuvor hatten zuerst Robert Hitzigrath und dann auch Torwart Stoll den Ball verfehlt und Hakam Al Mokdad war geschickt über Stolls Bein gestürzt. Die Gäste hatten bis dahin auch eindeutig die Szenerie bestimmt und führten verdient. Die Hausherren waren jetzt sichtlich beeindruckt und produzierten viele Ballverluste, während die Gäste mit ihren technischen Fähigkeiten den Ball laufen ließen. Das Gespiele vor dem eigenen Strafraum (21.) wurde dann den Normannen fast zum Verhängnis, doch Hitzigrath bügelte selbst den Fehler wieder aus. Besser machte er es vor dem gegnerischen Tor, denn den Freistoß von Linksaußen netzte er aus 22 m zum 1:1-Ausgleich (25.) ein. Die Hausherren ließen jetzt sogar das 2:1 (30.) folgen. Nachdem Eric Müller den Ball im Mittelfeld einsatzstark erobert hatte, erhielt er sein Zuspiel von Maurice Meng als Querpass zurück und schoss aus 12 m flach zur erstmaligen Führung ein.Wenig später legte Möller gar das 3:1 (34.) nach , als sein trockener Schuss aus 15 m flach im langen Eck einschlug. Auf der Gegenseite wurde das schläfrige Verhalten der Abwehr mit dem Anschlusstreffer zum 3:2 (44.) bestraft, als wieder Jewtschuk den langen Diagonalpass erlief. Nach der Pause wurde das Spiel zunächst zu einem unansehnlichen Gekicke. Zum Ende hin fanden die Treffurter aber doch den Schlüssel wieder. Zuerst ließ Meng auf Käpplers feinen Pass mit seinem straffen Schuss aus 16 m beim 4:2 (72.) dem Gothaer Keeper keine Chance, bevor Kevin Wagner das Laufduell mit dem Keeper gewann und zum 5:2-Endstand (84.) einschob. Der deutliche Sieg fiel aufgrund der Spielanteile vielleicht zu hoch aus, war aber das passende Abschiedsgeschenk für den Trainer.

Aufstellung SVN Treffurt: Stoll, Richardt, Manegold, Meng (85.Leise), Hattenbach, Käppler, Hitzigrath, Möller, Aderhold (57.Fischer), Müller, Hartmann (68.Wagner)

Tore: 0:1 Liebmann(13.), 1:1 Hitzigrath(25.), 2:1 Müller(30.), 3:1 Möller(34.), 3:2 Jewtschuk(44.),

4:2 Meng(72.), 5:2 Wagner(84.)  

 

(Quelle: TLZ, 17.06.2019) 

Ein großes Dankeschön an Bernd Hattenbach für die Bereitstellung der Bilder.


Martin Richwien löst nach der Saison seinen Bruder Christian als Trainer ab, 

zudem geht Normania eine Spielgemeinschaft mit Wendehausen ein

04.06.2019  

Nur noch zweimal steht Christian Richwien als Coach an der Seitenlinie bei Fußball-Kreisoberligist Normania Treffurt. Nach dem Saisonfinale am 15.Juni mit dem Heimspiel gegen Westring Gotha wird der Lengenfelder den Normannen, mit denen er 2015 den Pokalsieg holte und 2018 aufstieg, adieu sagen.

Die Nachfolge ist bereits geklärt – quasi familienintern, denn Christian übergibt das Amt an seinen

ein Jahr jüngeren Bruder Martin. Der trat schon einmal, 2014 in Lengenfeld, in die Fußstapfen seines Bruders und ist aktuell noch in Diedorf für die Landesklassen-Reserve verantwortlich. In Treffurt übernimmt er eine Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren unter Christians Führung taktisch und spielerisch weiterentwickelt hat.

Neben dem neuen Gesicht auf der Trainerbank könnte sich auch im Aufgebot der Werrastädter einiges tun. Nicht durch Zukäufe auf dem Transfermarkt, sondern weil Normania eine Spielgemeinschaft mit Eintracht Wendehausen bilden möchte. Beide Vereine seien sich in „coolen Gesprächen“, so Treffurts Vereinsvorsitzender Mario Neuhaus, schnell einig geworden. Treffurt hätte gern wieder eine Reserve, um den Anschlusskadern Einsatzzeiten zu bieten, während beim nördlichen Ortsnachbarn die Personaldecke kaum noch für eine Elf reicht. Als Spielertrainer fungiert bei Eintracht Wendehausen übrigens der Ex-Treffurter Frank Montag.

Weil es eine kreisübergreifende SG wäre, brauchen die Vereine aber erst noch grünes Licht beider zuständigen Kreisfachausschüsse (Unstrut-Hainich-Eichsfeld und Westthüringen). Liegt die Zustimmung vor, wäre Normania sportrechtlich haftender Verein, so dass beide gemeldeten Teams der SG Treffurt auch unter dem Dach des KFA Westthüringen spielen würden. Da ergibt sich die Frage, wo wird die Zweite nach dem Wechsel aus dem UH-Kreis eingetaktet. „Beantragt haben wir für die Reserve einen Platz in der Kreisliga“, sagt Neuhaus, weiß aber, dass es darauf keinen Anspruch gibt. Im Spielausschuss werde man eine sinnvolle Lösung suchen, erklärte gestern KFA-Vorstandsmitglied Bertram Schreiber, ohne sich jedoch schon festlegen zu wollen. 

Quelle: TLZ, 04.06.2019


Campo Ballissimo - Fussballcamp beim SV Normania wird voller Erfolg

Campo Ballissimo – Ostercamp in Treffurt

29.04.2019 

Lange musste ich nicht überlegen ob ein Fußballcamp in Treffurt stattfinden soll. Das Konzept von Hans-Jürgen Brunner, ehemaliger Bundesligaspieler 1.FC Nürnberg, überzeugte mich sofort. Jetzt galt es nur noch darauf zu hoffen, dass die Mindestteilnehmerzahl erreicht wird.

Mit viel Ehrgeiz und Engagement wurde über verschiedene Plattformen auf das Camp hingewiesen. Letztendlich kamen am Dienstag nach Ostern 38 Kids ins Normannsteinstadion um 3 unvergessliche Tage erleben zu dürfen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden unter Leitung von Hannes die Jugendtrainer Christian Feike, Marcel Papendorf und Maik Dittrich in die Abläufe eingewiesen.

Die Kinder wurden in Torjäger, Trickser und Spielmacher nach Altersgruppen aufgeteilt. Jeder erhielt sein Starterpaket mit Trikotsatz, Stutzen, Ball und Trinkflasche. Viele verschiedene Stationen wurden angeboten in denen Dribbeln, Torschüsse, Kopfball der härteste Schuss geübt und Wettbewerbe, unter anderem auch eine kleine Weltmeisterschaft, ausgetragen wurden. Für die Besten gab es Medaillen. Spektakulär waren die Erkennungsmelodie, bei der die Kinder sich sammeln mussten und das Aufwärmprogramm mit Musik. Die Disziplin der Kinder und den Spaß den sie dabei hatten, war einfach nur fantastisch.

Ab dem 2.Tag unterstützte uns auch Robby, ebenfalls ein früherer Fußballstar, der am Abschlusstag dann als Teamleiter übernahm. An diesem Tag durften sich auch die Eltern mit einbringen und mit den Kids verschiedene sportliche Aufgaben umsetzen. Schlussendlich gab es für die Torjäger, Trickser und Spielmacher ein Abschlussspiel gegen ihre Eltern.

Campo Ballissimo steht für Fußball mit Herz und Leidenschaft. Dieses wurde den Teilnehmern auch so vermittelt und der Spaß am Fußball war in diesen Tagen im Normannsteinstadion zu spüren.

Vielen Dank an Hannes und Robby, an unsere Jugendtrainer, die Sponsoren, an den SVN, die Eltern für ihre Unterstützung und vor allen den Kindern, die mir mit ihren Gesten gezeigt haben, dass dieses Camp ein voller Erfolg war. Soviel Zuspruch und positive Äußerungen lassen den ganzen Organisationsaufwanf schwinden und ich neige dazu zu sagen: „Es wird eine Wiederholung geben!“

In diesem Sinne, Sport frei!

Janet Gehl

Jugendleiterin SVN Treffurt


Der SV Normania Treffurt sucht Dich!

Wir ermöglichen allen interessierten Kinder und Jugendlichen sich regelmäßig sportlich in Mannschaften und Gruppen zu betätigen.

Interessierte Kinder und Eltern können sich gerne unverbindlich bei unseren Trainern und Übungsleitern melden oder zum Training vorbeischauen. 

 

Jetzt Mitglied werden.

Wir bieten für Jeden etwas! Und die Krankenkassen unterstützen Dich bei der Beitragszahlung!  

 

Fußball 

zu den Terminen der Junioren, Herren, Alte Herren  

 

Laufgruppe 

Mittwoch 18:00 Uhr Normannsteinhalle  

 

Leichtathletik

Donnerstag 15:30 Uhr / 18:30 Uhr Normannsteinhalle  

 

Gymnastik/Rückenschule 

Zur Zeit leider nicht. (Sonst Mittwoch 20:00 Uhr Normannsteinhalle) 

 

Volleyball 

Donnerstag 20:00 Uhr Normannsteinhalle

 

Kindersport

Montag und Dienstag 17:00 Uhr Normannsteinhalle

 

Tischtennis 

Donnerstag 20:00 Uhr Normannsteinhalle  

 

Jugger 

auf Nachfrage  

 

Zuschuss zum Mitgliedsbeitrag z.B. bei der AOK-PLUS 30,00 € p.a.!

Weitere Infos unter dem Link "Sektionen", bei den Vorstandsmitgliedern, den Trainern oder einfach anrufen unter 036923-50279 !